Spandau und Neukölln wollen eine Medaille
DM, Jugend C: Brambauer der große Favorit – Duisburg ist zu beachten

Als Außenseiter zur DM-C-Endrunde: Der Düsseldorfer SC mit Coach Sebastian Berthold. Foto: Ralf Fischbach
Duisburg. Die heute Abend ab 17 Uhr im Duisburger Schwimmstadion startende Endrunde um die deutsche Meisterschaft der männlichen C-Jugend sieht die beiden Berliner Mannschaften, die Wasserfreunde Spandau 04 und SG Neukölln, im Duell gegen vier Teams aus Nordrhein-Westfalen im heißen Medaillenkampf. Das sind der Gastgeber ASC Duisburg, Titelverteidiger SV Bayer 08 Uerdingen und der Düsseldorfer SC sowie der wohl aussichstreichste Titelfavorit, SV Brambauer – DSV-Pokalfionalist gegen die damalige SG W 98/Waspo Hannover (jetzt Sharks Hannover). Und trotzdem wollen beide Berliner Vereine, wie die Trainer Sabine Kleine und David Skillen im Gespräch mit Vogtland-Wasserball verdeutlichen, eine Medaille.
Der amtierende Meister des Westens kommt allerdings aus dem einige Kilometer weiter östlich liegenden Brambauer, und die Westfalen könnten nach dem aus Vereinssicht historischen nationalen Titelgewinn bei der B-Jugend nun auch bei der C-Jugend nachlegen. “Wir haben viele Testspiele bestritten, zuletzt auch gegend ie Bundesliga-Frauen von Hohenlimburg”, verdeutlicht Trainer Lothar Reek. Dabei fuhr die Sieben aus Brambauer einen überraschend klaren 14:3-Erfolg ein.
Bei der Vorrunde 1 konnten sie Düsseldorf und Fortuna Auerbach sowie Freibaurg klar auf die Plätze verweisen. Bei Brambauer sind alle mann an Deck und Co-Trainer Carsten Berg, er ist ja sonst für die B-Jugend verantwortlich, unterstütz mit am Beckenrand. Trotzdem ist man beim SV gespannt, was diese Drei-Tagesveranstaltung bringt. Er sieht in Duisburg und Spandau 04 Berlin seine ärgsten Widersacher.
Aber auch die zwei Berliner Teams wollene in ernstes Wort mitreden. “Unser Ziel ist eine Medaille”, verdeutlicht SG-Trainer, David Skillen. Bereits am Donnerstag haben sie sich nach der Schule auf den Weg in de Ruhrpott gemacht. “Reisestreß wolletnw ir vermeiden, nachher fahren noch zum Bahnhofg und holen die Spandauer ab, die mit dem Zug kommen. Skillen hatt alle Mann an Deck und spricht vonb einer guten Vorbereitung, auch wen der er eine oder andere Spieler hinund wieder aus gesundheitlichen Gründen bei manchen Einheiten passen musste.
Insgesamt 20 Maßnahmen, darunter auch acht Trainingslager, hat Spandau 04 in den Knochen. Nachdem sie im März 2008 überraschend gegen Fortuna Auerbach im Ostdeutschen Pokal (4:11) Federn lassen mussten und in der Nord/Ostrunde des DSV-Pokals klar an der SG W98/Waspo Hannover scheiterten, haben sie seit dem im Training tüchtig zugelegt. Erster wichtiger Erfolg war der Gewinn der Ostdeutschen Meisterschaft ungeschlagen vor Auerbach und Neukölln.
Zuletzt gab es ein intensives Intermezzo mit den Sharks Hannover. Die weilten erst drei Tage in Berlin, die Berliner in der Vorrwoche in Hannover. “Das hat uns vorangebracht”, verdeutlicht Sabine Kleine (Co Vladimir Chramov), die mit ihrer Mannschaft topfit in Duisburg anreist und mit Miro Tadim ein ganz großes Telent in ihren Reihen hat. Doch ein Talent alleine macht noch keine funktionierende Mannschaft, deswegen wurde “das Team” als die stärkste Waffe herausgearbeitet.
Doch Spandau wie Neukölln tragen die Option im Kopf in der Vorrunde Spandau gegen Duisburg (8:15) und Neukölln gegen Uerdingen(10:16) verloren zu haben. Uerdingen muss auf alle Fälle beachtet werdenn. Großer Außenseiter ist Düsseldorf unter Trainer Sebastian Berthold, die in der Vorrunde doch etwas überraschend Fortuna Auerbach (10:18) aus der Endrunde geschossen hatten.
Angesichts der räumlichen Nähe der Veranstaltung für die Hälfte der Vereine sollten drei stimmungsvolle Tage an der Wedau sicher sein. Ausrichter ASC Duisburg hat sicher alles getan, eine niveauvolle Endrunde zu organisieren. Vogtland-Wasserbnall berichtet ab heute Abend über die Endrunde.
Alle Ansetzungen und ab heute Abend gibt es hier Ergebnisse und unter News erste Texte!


















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