Spandau 04 und SVV Plauen die bestimmenden Teams
Osttdeutscher Pokal, Ju C: Junge Chemnitzer lernen viel dazu
Magdeburg. Bei der Endrunde des Ostdeutschen Pokals der Jugend C am Wochenende in Magdeburg konnten sich mit Pokalgewinner Wasserfreunde Spandau 04 Berlin mit Trainerin Sabine Kleine und dem SVV Plauen II auf Rang 2, die Mannschaften in Sachsen-Anhalt durchsetzen, die schon 14 Tage zuvor bei der Vorrunde der Ostdeutschen Meisterschaft jeweils Staffelsieger geworden waren und sich so direkt für das Halbfinale der Ostdeutschen Meisterschaft sowie die Vorrund der Deutschen Meisterschaft qualifizieren konnten.
Das Duell Spandau 04 gegen Plauen war im ersten Viertel (4:0) eine klare Angelegenheit der Hauptstädter gewesen, die vor allem in Abschluss deutlich cleverer waren. Ab dem zweiten Abschnitt bis Mitte des vierten Viertels waren die Vogtländer gleichwertig, versäumten es aber, aus optischer Gleichwertigleit auch die nötigen Tore zu schießen.
Nach einem drei Tore-Rückstand Mitte des vierten Viertels gab Plauens Trainertrio Felix Üblacker/Ralf Fischbach/Torsten Schnidt dann auch der 2. Reihe Einsatzchancen. Das nutzten die Sabine Kleine/Vladimir Chramov-Schützlinge, um sich weiter abzusetzen.
“Damit haben wir für die Vorrunde des Deutschen Pokals eine gute Chance, wie erhofft, auch in die Finalrunde einzuziehen”, freute sich Kleine über den Pokalgewinn ihrer Jungs. Zumal einige fehlten und andere mit Blessuren spielen mussten. In allen Spielen beherrschten sie den Gegner, gegen Chemnitz bekam die zweite Reihe auch länger ihre Chance, wobei sich offenbarte, dass da auch noch Arbeit nötig ist.
Aber auch de Vogtländer waren nicht so unzufrieden, wohl aber wissend, dass gegen die Spandauer ein besseres Resultat möglich gewesen wäre. “Aber unsere Chancenverwertung war einfach magelhaft”, konnte Co-Trainer Ralf Fischbach an Hand seine dicken Strichliste die unglaublich vielen Fehler beim Torschuss feststellen. “Wir müssen konsequent weiterarbeiten, wir brauchen viele schwere Spiele und da kommt uns die Vorrunde des Deutschen Pokals in der eigenen Halle gerade recht”, richtete Trainer Felix Üblacker den Blick schon wieder nach vorn.
Insbesondere die Spielweise in der ersten und zweiten Halbzeit gegen Potsdam hatte es dem Trainertrio angetan, da zeigten die Jungs phasenweise, was in ihnen steckt. Die ausgegebene Taktil, richtig umgsetzt, kam Potsdam die ersten zwei Abschnitte nie zur Entfaltung. Doch auch die Potsdamer Kampfkraft imponierte den Vogtländern. Obwohl die OsCer mit Trainer Jacob Drachenberg weit zurück lagen, gaben sie die Partie kämpferisch nie auf.
Magdeburg mit dem Trainerduo Christopher Bott/Christian Schlanstedt spielte zu inkonstant, um weiter vorne dabei zu, das Potential haben sie. “Ich bin ein bisschen enttäuscht, Gerade gegen Plauen haben wir uns nicht gut verkauft, und gegen die Berliner fanden wir nie ins Spiel, da hatten wir wohl im Kopf schon verloren.” Dabei hätte sich für das WUM-Team bei einem Sieg gegen Spandau sogar noch die DSV-Pokalrunde greifen lassen.



















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