Montag, 20. April 2009

Satz Goldmedaillen wandert in die Drei-Türme-Stadt

Offene BM, Ju B: Fortuna Auerbach verteidigt Meistertitel aus Vorjahr

Von Kerstin Fischbach

Auerbachs keeper (re.) patrick Brethack war ein stabiler Rückhalt. Foto: Ralf Fischbach

Auerbachs keeper (re.) patrick Brethack war ein stabiler Rückhalt. Foto: Ralf Fischbach

Vogtland. Die B-Jugend der Wasserballer von Fortuna Auerbach haben sich trotz des Ausfalls mehrerer Stammspieler nicht beirren lassen und durch einen 18:10-Erfolg gegen die HSG TH Leipzig am Sonntag die offene Wasserball-Bezirksmeisterschaft in die Drei-Türme-Stadt nach Auerbach geholt. In der Chemnitzer Schwimmhalle in der Bernsdorfer Straße (25 Meter) reichten dem Trainertrio Ralf Fischbach/Mario Bucksch (Co-Trainer) und Jörg Ungethüm (Mannschaftleiter) drei solide Spielabschnitte, um sich nach nervösem Beginn doch noch klar durchzusetzen.

Damit konnten die jungen Fortunen den Titelgewinn aus dem Vorjahr wiederholen und nahmen aus den Händen von Rundenleiter Frank Schindler und Turnierleiter Peter Lindner die Goldmedaillen und Urkunden entgegen nehmen. E ist das dritte Jahr in Folge, dass diese Mannschaft auf Bezirksebene eine Medaille gewinnen konnte. Nach dem Gewinn des Landespokals und dem 4. Platz im Ostdeutschen Pokal war das der zweite wichtige Erfolg, der im Juni durch den Gewinn der Wasserball-Landesmeisterschaft noch komplementiert werden soll.

Zudem tanzen die Fortunen ja auch noch auf der Endrunde der Ostdeutschen Meisterschaft und hoffen dort am 16. und 17. Mai, wen auch nur auf eine kleine, auf eine Außenseiter-Medaillenchance und damit die mögliche Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft (Vorrunde). Trainer Ralf Fischbach freute sich über den Erfolg, der seiner Ansicht nach „hoch verdient und jeder Zeit gerechtfertigt“ war. Nach einem eher schwachem 4:1 im ersten Abschnitt, folgte über die Stationen 9:1, 13:3 bis zum 15:5 im dritten Abschnitt eine klare Führung.

Trotzdem sah Fischbach im Einhalten der taktischen Disziplin, dem besseren Umsetzten der schwimmerischen Vorteile in Tore und auch bei den Standards wie Überzahl und konzentriertem Abschluss weitere Reserven. „Da lief noch längst nicht alles rund. Einige Leistungsträger waren diesmal gar nicht zu sehen, und das Auslassen 100prozentiger Chancen, vor allem im ersten Abschnitt, hätte sich gegen die Spitzenteams aus dem Osten der Republik mit Sicherheit gerecht. Da haben wir noch einiges an Arbeit zu bewerkstelligen“, machte Fischbach trotz des Meistertitels auf vorhandene Defizite aufmerksam.

Leipzig zeigte isch Formverbesert und lieferte sein wohl besstes Spiel in der Meisterschaft ab, offenbarte aber taktisch gerade im letzten Spiel taktisch einige Schwächen: Der Schazug, den besten Angreifer ins Tor zu stellen, ging nict auf. Erst als er als Feldspieler agierte, wurde Leipzig torgefährlicher, konnte aber die Partie nicht mehr umbiegen.

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