Auslosung der Frauen: Ein machbarer Gegner aus Übersee
WM-Turnier der Frauen – Brasilien soll Medaillenrunde eröffnen
Rom. Davongekommen: Niederlande, Spanien, Brasilien als Vorrundengegner der deutschen Frauen in Rom: Bei der Auslosung der Vorrundengruppen des Wasserballturniers der Frauen bei der 13. Schwimm-Weltmeisterschaft 2009 in Rom (Italien/18. Juli bis 2. August) sind Deutschlands Frauen noch einmal mit einem „blauen Auge” davongekommen. Mit Brasilien gab es den erhofften Gegner, der der DSV-Auswahl zumindest den erneuten Sprung in die Medaillenrunde eröffnen soll. Weitere Vorrundenkontrahenten bei den Titelkämpfen am Ufer des Tiber sind Olympiasieger Niederlande und Vizeeuropameister Spanien. Da gibt es für die DSV-Mädels eine kleine Chance.Das Männer-Wasserballturnier wird nach dem Stand der Dinge keine Nachrückerplätze erfahren, so dass am Tiber gleich mehrere große Wasserball-Nationen fehlen werden. So sind der Olympiasiebte Griechenland und die bei den Titelkämpfen 2007 noch siebtplazierten Russen nach schwachen EM-Resultaten in dem 16er-Feld diesmal nur Zuschauer, während Europameister Montenegro und der EM-Achte Mazedonien erstmals bei einem WM-Turnier ins Wasser steigen werden.
Die Auslosung für die beiden Wasserballturniere, ist gerade in der WM-Stadt erfolgt. Gelost wurde im Sala Rossa des Foro Italico, das auch die Wettkampfstätten der diesjährigen Titelkämpfe beherbergen wird. Deutschlands Männer müssen in der Gruppe A gegen Olympiasieger Ungarn, sowie Kanada und Südafrika antreten (Vogtland-Wasserball.de berichtete)
Teilnehmerzahl und Austragungsmodus der beiden 16er-Turniere bleiben unverändert. Die FINA-Offiziellen konnten auch die beiden Asienvertreter China und Kasachstan bei den Männern begrüßen Der Deutsche Schwimm-Verband wird, wie schon 2003, 2005 und 2007, sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen mit einem Team vertreten sein.
Das Teilnehmerfeld vom Rom zeigt deutlich, wie schnell eine Nation im internationalen Wasserball von der Spitze verdrängt werden kann, wenn man sich einen Moment der Schwäche leistet. So fehlen mit Griechenland, Rußland, der Slowakei und den Niederlanden gleich vier von zwölf Teilnehmern des Olympiaturniers 2000 in Sydney (Australien), Asiens ehemalige Großmacht Kasachstan konnte sich im letzten Moment qualifizieren. Aus Afrika ist wie schon 2005 und 2007 Südafrika am Start, und das Asien seine beiden Plätze wie gewohnt besetzte, gibt es keine Nachrücker mehr.
Ausgelost wird die diesjährige Auflage des 16er-Championats gemeinsam mit dem Frauenturnier am 17. April in der WM-Stadt Rom. Der Spielmodus bleibt nach vorliegenden Meldungen unverändert: Die Sieger der vier Vierergruppen stehen direkt im Viertelfinale, die zweit- und drittplazierten Teams bestreiten jeweils ein zusätzliches Überkreuzspiel. Die als Sechster der letztjährigen Europameisterschaft in Malaga (Spanien) zum fünften Mal in Folge qualifizerte deutsche Auswahl ist bei der Auslosung als einer der Europavertreter anscheinend in Lostopf drei eingruppiert.
Auslosung Vorrundengruppen Frauen Wasserball 13. Schwimm-Weltmeisterschaft 2009 in Italien
Gruppe A
Italien Usbekistan China Ungarn
Gruppe B
Rußland USA Griechenland Kasachstan
Gruppe C
Neuseeland Kanada Australien Südafrika
Gruppe D
Niederlande Spanien Brasilien Deutschland
Die Gruppenersten stehen direkt im Viertelfinale, die Zweit- und Drittplazierten bestreiten ein zusätzliches Überkreuzspiel.



















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