Jadran Split und White Sharks fast gleich auf
Spandauer Mai-Turnier: Gutes Niveau und Organisation im Forumbad

Szene aus Gorzw gegen Stettin (15:9). Im Hintergrund beobachtet die Macherin des Ganzen, Spandaus Sabine Kleine, das Spiel der Polen. Foto: Nils Fischbach
Berlin. Durch einen knappen 11:10-Erfolg für Jadran Split gegen die White Sharks Hannover hat die kroatische C-Jugend (Jahrgang 1994 und jünger) das Internationale Mai-Turnier der Wasserfreunde Spandau 04 Berlin im Freiwasserbecken des Forumbades im Olympiagelände für sich entschieden. Die Gäste von der kroatischen Adria gewannen alle ihre fünf Turnierspiele von Freitag bis Sonntag bis auf gegen die Michael-Barthels-Schützlinge aus Hannover mit klarem Vorsprung.
Auf Platz 2 kam Hannover, gefolgt von Gastgeber Spandau 04, die zumindest nach recht klaren Niederlagen gegen die Kroaten und die Niedersachen drei weitere Spiele auch gegen gut epolnische Teams gewinnen konnten. Überhaupt war das Spiel zwischen Split und Hannover eine Augenweide, was alle Trainer und Zuschauer mit der Zunge schnalzen lies. Michael Barthels, Trainer des wohl derzeit besten deutschen C-Jugendteams bilanzierte dann auch: „Wir haben gegen den kroatischen Meister Jadran Splint nicht nur mithalten können, sondern hatten auch die Chance, das Spiel zu gewinnen. Alle Ergebnisse gibt es hier!
Die Hauptgründe, für diese knappe 10 : 11 (3:2, 4:4,2:4, 1:1) Niederlage sah der Coach darin, dass Jadran über den besten Torwart des Turniers, starke Schützen und einen überragenden Center verfügte. Dieser Spieler mit einem Körpergewicht von rund 100 Kilogramm war kaum vom Ball zu trennen und auch durch eine Zonendeckung nicht zu neutralisieren. „Zudem verhinderte ein sehr guter Verteidiger der Kroaten die volle Entfaltung unseres Centers. Unsere Jungs waren konditionell zwar überlegen. Diverse gute Konterangriffe konnten durch Schwächen im Abschluss aber eben nicht in die nötigen Tore umgewandelt werden.“

Versprachnur zwei Viertel Spannung: Die Partie Spandau 04 (dunkle Kappen) gegen den späteren Turniergewinner Jadran Split (in weiss). Foto; Nils Fischbach
Trotzdem lobte Barthels seine Mannschaft, die alles gegeben habe. Spiele gegen solch starke Gegner brächten das Team auf jeden Fall weiter. „Wer weiß, wofür diese Niederlage gut war!, sagte auch Mannschaftsleiter Jörg Deike. Berlin sei ein wirklich gutes Turnier gewesen. Sabine Kleine und ihrem Team der freiwilligen Helfer gebührt ein dickes Kompliment – das sind die Turnier, die den deutschen Jugendwasserball weiter voran bringen. So fahren Spandau und die White Sharks Hannover gut gerüstet zur Endrunde des Deutschen Pokals an diesem Wochenende in Düsseldorf-Flingern, wo ebenfalls im Freiwasser gespielt wird.
Platz vier sicherte sich Gorzow nach Sieg gegen die Landsmänner von Stettin (15:9) und einem 15:2 gegen den späteren letzten, die SG Neukölln Berlin. Die spielten gegen Stettin 8:8, hatten aber das schlechtere Torverhältnis zu bieten. Dessen Trainer, David Skillen, war auch nicht wirklich traurig, da sein Team am Sonnabend und Sonntag auch drei Spieler des 94er Jahrgangs an die eigene B-Jugend abgeben musste, da die zeitglich im Freibad Britz bei der Ostdeutschen Meisterschafts-Endrunde um Gold spielte und das schließlich auch gewann. Wir haben wieder viel gelernt”, gab er zu.


















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