Erster Titel für Team und Trainer fast greifbar
17. Ostdeutscher Pokal: SVV Plauen empfängt SC Wedding II

Plauens Alexander Kaminke hofft auf ein spannendes Finale gegen den SC Wedding Berlin II. Foto: Ralf Fischbach
Im Rennen um den Titel empfängt die Mannschaft des SVV Plauen das Team vom SC Wedding Berlin II. Beide Kontrahenten spielten seit den Achtelfinals im Januar souverän und stehen so verdient im Finale, das Plauen das erste Mal erreicht hat.
Vor zwei Jahren waren sie im Halbfinale als bisher größten Vereins-Erfolg gescheitert und verloren dann auch das Spiel um Platz 3 gegen den SC Chemnitz. Konnten aber in die erste Runde des DSV-Pokal einziehen. Für das Team von Trainer Jörg Neubauer bietet sich die Chance zum ersten Titelgewinn, seit dem Neubauer das Training bei den Spitzenstädtern übernommen hat, und dass sie diese Chance unbedingt nutzen wollen, ist auch allen klar. Die Vogtländer wissen aber, dass die Weddinger ein äußerst unangenehmer Gegner sind, dennoch ist für den SVV die Zielstellung klar – Pokalgewinn! Wer in einem Finale steht, will es auch gewinnen. Neubauer dürckte sich am Dienstag zum vorletzten Training aber vorsichtig aus: „Wir sind uns sicher, dass sich die Weddinger mit einigen Spielern aus de Bundesligakader verstärken werden. Dennoch wollen wir ihnen Paroli bieten und uns vor unserem Publikum so teuer wie möglich verkaufen.“
Die Weddinger haben natürlich den Vorteil, eine breitere Auswahl an Spielern zu haben, und sie wissen auch, dass auf dem Weg ins Finale die stärkeren Gegner ausschalten konnten, was für ihr Selbstvertrauen sprechen dürfte. Zudem will der Berliner Verbandsligist es noch besser machen, als die erste Mannschaft, die ins Turbo-Cupfinale eingezogen und da nur Serienmeister Spandau 04 unterlegen war. Wie stark die Weddinger ab wirklich sind, zeigt dass sie in der Berliner Meisterschaft momentan mit 14:0 Punkten die Meisterschaft anführen. Juüngst schlugen sie Potsdam II mit 12:4.
Sicherlich sehen nicht wenige Experten deswegen die Weddinger als Favorit, aber auch der Gastgeber ist hochmotiviert und will vor heimischer Kulisse zeigen, zu was man in Plauen inzwischen in der Lage ist. Neubauer ist zumindest zuversichtlich: „Wir müssen keine Ausfälle beklagen – mir stehen im Gegensatz zum Spiel in Erfurt alle meine Spieler zur Verfügung.“
Für die junge Plauener Mannschaft ist es schon ein Erfolg, sich bis ins Finale gespielt zu haben. Zusätzlich noch im eigenen Bad um den Titel zu kämpfen ist dabei die größte Motivation. „Die Jungs wollen gewinnen und sind bereit, an ihre derzeitigen Grenzen zu gehen“, ist der Plauener Coach zuversichtlich, dass die Fans ein spannendes und kampfbetontes Finale erleben werden. Im Finale setzten die Plauener auch auf ihre Fans, die sie schon in der gesamten Saison tatkräftig unterstützt haben. Der Pokalgewinn wäre sicher die Krönung eines erfolgreichen Wasserballjahres für den Schwimmverein Vogtland Plauen.
Die Wege ins Finale:
Plauen, Achtelfinale: SVV Plauen – SV Halle 18:5, Viertelfinale: SVV Plauen – HSG TH Leipzig 10:0 (Leipzig trat nicht an), Halbfinale: OSC Potsdam II – SVV Plauen 7:8.
Wedding II, Achtelfinale: Spandau 04 Berlin II – SC Wedding Berlin II 8:9, Viertelfinale: SC Wedding II – SV Zwickau 25:3, Halbfinale: SG Wasserball Dresden – SC Wedding II 4:10.
Im kleinen Finale um Platz 3 vor einer Woche trennten sich der OSC Potsdam II und die SG Wasserball Dresden mit 8:10. Folglich stehen die Dresdner schon als Drittplatzierter fest und sind ebenfalls für den Deutschen Pokal qualifiziert.


















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