Potsdam und Neukölln scharf auf den Ostdeutschen Titel
OWM, Ju D: Auch Gastgeber SC Chemnitz erhofft sich eine Medaille

Der Chemnitzer Michael Kleine hofft mit seinem Team zu Hause auf eine Medaille. Foto: Ralf Fischbach
Chemnitz. Gleich sechs Mannschaften bestreiten ab heute Nachmittag die Ostdeutsche Wasserball-Meisterschaft in der Jugend D im Bereich der Landesgruppe Ost (Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) im olympischen Modus. Die Spielfolge des Endrundenturniers wurde durch zwei 3er Qualifikationsstaffeln ermittelt. Dabei scheinen die SG Neukölln Berlin als aktueller Berliner Meister mit Trainer Mario Schoubye/Matthias „Matze“ Apostel und der OSC Potsdam im Duo Philip Uhlig/Harry Vollbert die großen Favoriten auf den „Platz an der Sonne „ zu sein.
Aber auch Spandau 04 Berlin und vor allem Gastgeber SC Chemnitz sind nicht zu unterschätzen, es dürfte als heute und morgen spannend zugehen im Becken des Chemnitzer Sportforums. Wobei die Chemnitzer und Spandauer Chancen auf den Meistertitel doch schon wesentlich kleiner sind.
Neukölln und Potsdam müssen erst im Halbfinale ran und sind so bereits für die DM qualifiziert, wo auf Potsdam der Sieger des Viertelfinales Wasserfreunde Spandau 04 gegen SG WU/SC Magdeburg wartet. Endrunden-Gastgeber Chemnitz gilt in seinem Viertelfinale gegen den SV 2000 Brandenburg als klarer Favorit, träfe dann aber im zweiten Halbfinale auf den größten Titelaspiranten SG Neukölln Berlin.
Dass Potsdam und auch Neukölln bereits fürs Halbfinale qualifiziert sind, verdanken die Elf- bis 13-Jährigen des OSC ihrem knappen Vorrundensieg Ende März. Ebenfalls beim SC Chemnitz siegten die Potsdamer zunächst 13:4 gegen Magdeburg und spielten etwas glücklich nach einem 4:7-Rückstand noch 8:8-Unentschieden gegen die Hausherren und wurden wegen des besseren Torverhältnisses Gruppenerster.
„Wir müssen uns ganz klar auf unser erstes Spiel konzentrieren. Das wird schwer genug“, blickt Potsdams Coach Philipp Uhlig voraus: „Wenn wir das gewinnen, haben wir bereits Silber sicher.“ Einen Favoriten der Partie Magdeburg gegen Spandau auszumachen, ist sehr schwer.
„Mit etwas Glück bleibt diese Begegnung lange offen. Dann könnten wir konditionelle Vorteile im Halbfinale haben“, hofft Uhlig. Schließlich bleiben dem Sieger lediglich zwei Stunden Pause bis zum Aufeinandertreffen mit Potsdam. Im Sonntag steigen dann die Finalspiele um Gold, Bronze und den fünften Platz, wobei der nicht mehr zur Qualifikation für die deutsche Meisterschaft reicht. Nur die ersten vier Mannschaften aus dem Osten fahren zur Vorrunde im November.
Alle Ansetzungen und später auch die Ergebnisse findet ihr hier!


















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