Duisburg und Berlin mit bitteren Niederlagen
Euroleague: Nun gegen Budapest und CSM Frigoconti Oradea
Marseille/Berlin. Sechs Gegentreffer im dritten Spielviertel beendeten in Marseille (Frankreich) die Hoffnungen des deutschen Vizemeisters ASC Duisburg auf einen spektakulären Auftaktsieg in der EuroLeague. Frankreichs Topklub und frischgebackener Pokalsieger siegte nach einem 6:6-Unentschieden beim Seitenwechsel am Ende mit 15:10 (4:2, 2:4, 6:2, 3:2) gegen die Rheinländer, bei denen Paul Schüler mit drei Treffer erfolgreichster Werfer war. Der deutsche Meister Wfr. Spandau 04 Berlin hat in Berlin einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Hauptstädter verloren gestern in einer knappen Partie gegen Italiens „Nummer drei“ Brixia” Leonessa Nuoto Brescia mit 8:9 (1:3, 3:2, 2:2, 2:2) und kassierten damit die erste Niederlage l.
Der Start an der Mittelmeerküste verlief für die Duisburger mit einem 2:4-Rückstand im ersten Viertel nicht nach Maß, allerdings kämpften sich Westdeutschen gegen Frankreichs derzeitigen Ausnahmeklub im zweiten Viertel heran und gingen mit einem beachtlichen 6:6-Unentschieden in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel legten die Franzosen mit gleich sechs Treffern im dritten Viertel nach und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht.
In der zweiten Partie des Abends siegte der frühere Euroleague-Sieger „T-Mobile“ Honvéd Budapest erwartungsgemäß klar mit 20:6 (6:1, 5:0, 4:3, 5:2) gegen den österreichischen Meister WBC Tirol aus Innsbruck. Die Spieler von Trainer Sepp Thöni sind heute, 19 Uhr, zweiter Gegner des Gastgebers CN Marseille, während der ASC Duisburg ab 20.20 Uhr auf die Spieler von der Donau von Honvéd Budapest trifft, was wieder eine ganz schwere Partie wird.
bei dem Fünferturnier der Gruppe C in der Schöneberger Schwimmsporthalle in Berlin unterlag Spndau knapp 8:9. Dritter und nächster Gegner der Berliner ist heute, 20 Uhr, Rumäniens Meister CSM „Frigoconti” Oradea, der gestern mit 15:11 gegen Sloweniens derzeitigen Topklub VK „Rokava” Koper siegte.
Ein schneller Rückstand dämpfte allerdings frühzeitig die Hoffungen des deutschen Meisters auf einen Erfolg gegen die erfahrenen Spieler aus der Lombardei: Zwar egalisierten die Berliner eine 3:0-Führung der Gäste und kamen auch im zweiten Viertel zum 5:5-Gleichstand, allerdings trafen die Italiener in den entscheiden Augenblicken und stiegen am Ende auch mit einem knappen Erfolg aus dem Wasser. Der neue Spielführer Marko Savic traf als erfolgreichster 04-Werfer wie am Tag zuvor dreimal für die Hausherren.
Aufgrund der nur knappen Niederlage hat Spandau allerdings immer noch eine kleine Chance auf den erhofften Turniersieg, da die Berliner bei Punktgleichheit noch einen Dreiervergleich zu ihren Gunsten entscheiden könnten, allerdings sind dafür Siege in den beiden verbliebenen Partie vonnöten.
Statsitik
CN Marseille (FRA) – ASC Duisburg (GER) 15:10 (4:2, 2:4, 6:2, 3:2)
Duisburg: Fischer, D. van Kaathoven, Egedi (1), Real (2), Rohe, F. Müller, Gietz, Kreuzmann (2), Lucas (1), Schüler (3), Kapsa, M. Müller, Hendrichs. Trainer: Troost. Persönliche Fehler: 8/7.
Wasserfreunde Spandau 04 (GER) – Leonessa Nuoto Brescia (ITA) 8:9 (1:3, 3:2, 2:2, 2:2)
Spandau 04: Tchigir, Bukowski, Schroedter, Naroska, Preuß, Bolovic 1, Savic 3, Miers, Schlotterbeck, Oeler 1, Mackeben 1, Stamm 2, Kong. Trainer: Novoselac. Persönliche Fehler: 10/13



















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