Ganz harte Nummer: Drei Spiele an drei Tagen
2. Liga Ost/DSV-Pokal: SVV Plauen vor schweren Aufgaben
Plauen/Hannover. Am Wochenende stehen für die Männer-Wasserballer des SVV Plauen gleich drei schwere Partien auf der Tagesordnung: Die Schützlinge von Trainer Jörg Neubauer müssen sich sowohl in der 2. Wasserball-Liga Ost als auch in der 2. Runde des Deutschen Pokal (Turbo-Cup) behaupten. Gestartet wird am Freitagabend in Leipzig, ehe es am Sonnabend über Hannover und am Sonntag wieder nach Halle geht.
Am Freitagabend um 19.30 Uhr findet in der Messestadt (Mainzer Straße) die Begegnung zwischen der ersten Mannschaft des HSG TH Leipzig und dem SVV Plauen statt. Für die Gäste geht es um wichtige Punkte in der Meisterschaft der 2. Liga Ost. Die Leipziger liegen derzeit auf dem achten Tabellenplatz, so dass die Vogtländer als Favorit in die Partie gehen werden, zumal sie im Vorjahr in Pokal und Meisterschaft in Leipzig und auch zu Hause in der Hofer Straße siegten.
Am Samstagnachmittag steht aus Plauener Sicht der Höhepunkt auf dem auf dem Plan. Im deutschen Pokal treffen die Plauener Wasserballer auf den ehemaligen DWL-Vertreter Freie Schwimmer Hannover. Die Niedersachsen sind in der letzten Saison aus der DWL abgestiegen und wollen den direkten Wiederaufstieg ins deutsche Oberhaus schaffen. Bisher sind sie in der zweiten Liga Nord nach dem 1. Spieltag in Billstedt beim 20:2 gegen Gut Heil in dessen Halle ungeschlagen. Doch all das tritt am Samstag in den Hintergrund. Um 15.30 Uhr wird in Hannover (SLZ-Bad) um den Einzug in die 3. Runde des Deutschen Wasserballpokals gespielt. Da heißtes für die Mannen um Kapitän Stephan Roßner alles oder nichts.
Die Spitzenstädter konnten sich bereits in der ersten Runde erfolgreich im hessischen Friedberg gegen den dortigen VfB sicher durchsetzten. Das wollen die SVV-Männer auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt schaffen, obwohl es dort sicherlich viel schwerer werden wird.
Am Sonntag früh um 9 Uhr wird bereits die Partie zwischen dem SV Halle und dem SVV Plauen angepfiffen. Dabei kehren die Hallenser in ihre traditionelle Spielstätte in Halle-Neustadt zurück. Immerhin gewann die damalige BSG Empor HO Halle-Neustadt bei den Männern in den Jahren ab 1970 in der damals schmucken Neustädter Schwimmhalle an der Magistrale neun DDR-Meistertitel und sieben DDR-Pokalsiege und schaffte nach der Wende den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Das ist aber nun alles Geschichte. Am Sonntag geht es erneut um wichtige Meisterschaftspunkte. Die Hallenser sind derzeit auf Tabellenplatz sieben. Sollten die Plauener auch dieses Spiel für sich entscheiden, könnten sie die Tabellenführung übernehmen, da die SG Neukölln Berlin am Wochenende nur einen Vergleich und zwar bei Spandau 04 Berlin II absolviert.


















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