In der Dynamo-Halle brennt morgen ab 18 Uhr die Luft
Deutscher Pokal, Runde 2: Plauen muss nach Hannover zu FS
Berlin. Die Ligen pausieren an diesem Wochenende, doch dafür ist im nationalen Wasserball klassische Pokalatmosphäre angesagt: 16 Vereine steigen in der zweiten Runde des 38. deutschen Wasserball-Pokal der Männer ins Wasser, bei der neben den Siegern der ersten Runde erstmals auch die letztjährigen Play-down-Teilnehmer, jetzt Hauptrunde Gruppe B, der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) in das Geschehen eingreifen. Dabei kommt es im Osten zu den mit Spannung erwarteten Pokalpartien Zwischen magdeburg und em OSC Potsdam sowie Weiden (Südvertreter) gegen den ASC Brandenburg und der SVV Plauen als einziger übergebliebener Vertreter der 2. Liga Ost, muss zu den Freien Schwimmern nach Hannover.
Die erste Runde mit den Vertretern der Landesgruppen hatte bereits einige interessante Begegnungen gebracht, und das Wochenende birgt einige Partien mit Knüllerpotential. Prickelnd wird das Ost-Derby zwischen der WU Magdeburg und dem OSC Potsdam in der Schwimmhalle Große Diesdorfer Straße werden, wo es auch zu einem von zwei Erstligaduellen des Wochenendes kommen wird: Die aufstrebenden Brandenburger lagen vergangene Saison gleich drei Plätze vor den Magdeburgern, doch die Elbestädter haben in den ersten beiden DWL-Partien groß aufgespielt. Sie haben sich im Sommer gut verstärkt. In einem reinen Zweitligaduell trifft Erstligaabsteiger Freie Schwimmer (2. Liga Nord) auf den im vergangenen Sommer nur um einen Rang am DWL-Platz vorbeigeschwommenen vogtländischen Vertreter SVV Plauen (2. Liga Ost) aus der Spitzenstadt, die aber sicher nur eine Chance haben, wenn sie in Bestbesetzung aufwarten können.
Im zweiten Erstligaduell des Wochenendes empfängt der heimstarke SV Weiden den ASC Brandenburg, der allerdings bereits einmal in einem DWL-Duell eine Punkteteilung in der Thermenwelt erzwungen hat. Brandenburg scheint keinen Wert auf den Pokal zu legen, eine Vorschau auf der eigenen Homepage gab es nicht. Wichtiger sind für die Havelstädter die Partien in der DWL, eröffnet das für Weiden die Chance zum Weiterkommen?
Dazu wird es Doppelveranstaltung in der 50-Meter-Schwimmhalle des Sportleistungszentrums Hannover geben, wo die SpVg Laatzen und Freie Schwimmer Hannover ihre Heimpartien austragen. Nord-Meister Laatzen hegt in der ersten Partie selbst Erstligahoffnungen und trifft nun auf den DWL-Aufsteiger SV Cannstatt, der im Oberhaus aber noch auf seine ersten Punkte wartet. Einen Test der Spielstärke zweier aufstrebender Teams erlebt der Sportpark Leimen, wo Aufstiegsaspirant SGW Leimen/Mannheim aus der 2. Wasserball-Liga Süd den Erstligisten SV Krefeld 72 fordert, der sich in der badischen Wasserball-Hochburg zudem in einem recht engen 25-Meter-Becken behaupt muss.
In drei weiteren Partien des Wochenendes stehen sich ehemalige Erstligisten gegenüber: Der heimstarke SC Neustadt, vergangenes Jahr im Viertelfinales dieses Wettbewerbs vertreten, empfängt den letztjährigen DWL-Absteiger SV Brambauer, während an der Elbe mit dem SV Poseidon Hamburg der Erstligarückkehrer und nominelle Favorit gegen Eintracht Braunschweig Heimrecht hat. Ein kurzzeitiges Bundesligaduell der 80er Jahre gibt es in Hessen bei der Partie des SC Wasserfreunde Fulda gegen Altmeister SC Rote Erde Hamm.


















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