White Sharks und Neukölln in DSV-Pokal-C-Endrunde
DSV: Auch bei der Jugend-DM Änderungen bei Spielterminen

Die C-Jugend der White Sharks Hannover schlugen in der DSV-Pokal-Vorrunde Nord/Ost den OSC Potsdam und die SG Neukölln Berlin. Foto: White Sharks
Außerdem teilt der DSV-Jugendsachbearbeiter Dietmar Niechcial mit, dass LEN- Termine (Champions League) dazu zwängen, dass die DSV A Jugend Endrunde um die Deutsche Meisterschaft um eine Woche verschoben werden müssen. War der alter Termin der vom 8. bis 10.10.2010, so ist nun als neuer Termin das Wochenende vom 15.10. bis 17.10.2010 vorgesehen. Durch diese Verschiebung wird auch die DSV C-Vorrunde um eine Woche vorgezogen: War der alte Termin der am 16.10 und 17.10.2010, ist nun als neuer Termin das Wochenende 9.10. und 10.10.2010 vorgesehen, so Dietmar Niechcial in seiner offiziellen Mitteilung.
„Entscheidend für den knappen Sieg war eine ausgezeichnete Abwehrleistung des gesamten Teams“, machte Hannovers Trainer Mike Barthels bezogen auf das Potsdam-Spiel deutlich. Im zweiten Spiel der Hannoveraner gegen die SG Neukölln Berlin, den amtierenden deutschen D-Jugendmeister aus 2009, ging es dann um eine gute Ausgangsposition für die Endrunde. Der 6:4-Siegbedeutet, dass Hannover gegen den vermeidlich leichteren Gegner (2. des Turniers der Gruppe Süd/West) im ersten Spiel in der Endrunde antreten kann.
Doch zu Beginn des Finals zwischen der Ost/Nord-Gruppe lief einfach alles schief. Nach 10 Minuten lagen die Niedersachsen mit 0:4 zurück. Bis zur Halbzeit konnte die Mannschaft durch Treffer von Gilbert Schimanski und Marvin Götz auf 2:4 verkürzen. Neukölln hatte sich durch einen 17:3-Erfolg gegen Hellas Hildesheim für das Finale qualifiziert. Im 3. Viertel brachten dann zwei knallharte Fernschüsse von Gilbert Schimanski und ein sehenswertes Centertor von Joel Werner die 5:4-Führung für Hannover und plötzlich war wieder alles offen.
Danach waren die Jungs aus Niedersachsen nicht mehr zu halten. Kluge und kühle Abwehrarbeit, ein weiteres tolles Centertor durch Joel Werner und ein nun phantastisch kämpfendes Team führten dann zum knappen, aber verdienten 6:4 Sieg der Hannoveraner mit dem Trainertrio Mike Bartels/Jörg Deike/ Thomas Struß.
„Nach der 4:0-Führung haben wir total die Linie verloren und nicht mehr vernünftig Wasserball gespielt“, ärgerte sich Berlins Trainer Mario Schoubye über die unnötige Niederlage. Kleiner Trost: Er ist auch für die Pokalendrunde mit seinem Berliner Team qualifiziert. Die Plätze 3 und 4 belegten der OSC Potsdam nach einem 11:3 überfordert wirkende Jungs vom SC 99 Hellas Hildesheim, die zudem auf drei Spieler verzichten mussten, und so nie die Chance hatten, einen der ersten zwei Plätze zu ergattern..
Die DSV-Pokal-Endrunde wird voraussichtlich am 15./16. Mai in Berlin von der SG Neukölln ausgerichtet, die sich dafür beworben hat, wie SGN-Trainer Mario Schoubye im Gespräch mit Deutschland-Wasserball sagte. 2008 konnten die White Sharks mit diesem Jahrgang bekanntlich durch den Wechsel von W98 /Waspo Hannover in neu gegründeten Verein White Sharks Hannover nicht an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Der SC Potsdam und die SG Neukölln belegten 2008 Platz 1 und 2. Beide Mannschaften gehören auch in diesem Jahr zu den Spitzenteams in Deutschland, aber die White Sharks auch.
White Sharks Hannover mit: Dominik Schimanski, Marvin Götz, Connor Fröhle, Maxi Grube, Felix Struß, Gilbert Schimanski, Joel Werner, Paul Hornbostel, Sofien Scholze, Kevin Janik, Sven Grüneberg und Dustin Bauch.


















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