Bei Netzschkauer Nema-Männern platzt endlich der Knoten
Oberliga Sachsen: Vogtländische Mannschaften mit drei Siegen
Plauen/Netzschkau. Endlich ist der Knoten geplatzt! Die Männermannschaft des TSV Nema Netzschkau überraschte beim „Heimspielturnier“ der Wasserball-Oberliga am Sonntag in Plauen in der Schwimmhalle Hofer Straße. Gegen die erwartet spielstarken Gäste von der USV TU Dresden und dem MSV 04 Bautzen behielten die Vogtländer mit Trainer Ralf Müller die Oberhand und schickten die Gäste ohne Punkte wieder nach Hause. Auch die zweite Mannschaft des SVV Plauen II konnte zumindest einen Teilsieg einfahren, und gewann gegen die HSG TH Leipzig mit 14:7, unterlag aber dem MSV Bautzen nach 7:4- Führung noch 9:13.TSV Nema Netzschkau – USV TU Dresden 13:12 (3:2, 2:0, 4:6, 4:4)
Der sehr körperbetont spielende mehrmalige Landesmeister aus der Landeshauptstadt verlangte dem vogtlämdischen Gastgeber alles ab. Nach dem offenen Schlagabtausch im 1.Viertel, konnte sich Netzschkau durch Tore von Hoppe und Jugel zunächst mit 5:2 absetzen.
Aber die bissigen Dresdener kamen immer wieder heran. Brach Nema in diesen Momenten in den vergangenen Spielzeiten gegen den gefürchteten Gegner ein, ließen diesmal die Jungs von Trainer Ralf Müller jeweils nur den Ausgleich zu. Es war ein ausgeglichenes verbissen geführtes Kampfspiel von beiden Seiten
Im Schlussabschnitt wurde es dann richtig spannend: TU egalisierte abermals einen Zwei-Tore-Rückstand, Netzsch brachte Nema wieder 12:11 in Front, aber das 12:12 fiel kurz darauf. Netzschkau warf im letzten Konter, hatte den Ball schon verloren und Dresden startete einen Konter. Doch ein unglaublicher Fehlpass brachte urplötzlich Nema in Überzahl und der freistehemde Kapitän Hoppe behielt die Nerven und lochte 32 Sekunden vor Schluss zum umjubelten Siegtreffer ein.
TSV Nena Netzschkau – MSV Bautzen 04 15:12 (2:3, 6:4, 7:3, 0:2)
Ausgepowert vom vorangegangenen Match gegen Dresden, ließen die Vogtländer die Bautzener bereits auf 6:2 davonziehen. A. Müller drückte nach Auszeit und Überzahl den bereits abgewehrten Ball zum wichtigen vierten Anschlusstreffer über die Linie und gab damit das Zeichen zur Aufholjagd. Nach weiteren erfolgreich abgeschlossenen Überzahlsituationen und einem verwandelten Strafwur, gelang Michael Wolff Ende des 2. Viertels die Führung zum 8:7.
Dann machte Nema richtig Dampf und trat den Bautzenern energisch “auf die Füße”. Zudem agierte die Müller-Truppe taktisch geschickt und zog bis Ende des dritten Abschnittes auf 15:10-Tore davon. Im letzten Durchgang waren die letzten Kraftreserven dann wirklich aufgebraucht. Netzschkau verteidigte nun mit Mann und Maus, ließ aber nur noch zwei Gegentreffer der doch etwas enttäuschenden Senfstädter zu. Zumal Bautzen vorm Tor der Vogtländer auch nicht wirklich viel einfiel, um die Niederlage noch umzubiegen.
Alle Ergebnisse und die aktuelle Tabelle findet ihr hier!
Statistik
TSV Nema Netzschkau – USV TU Dresden 13:12 (3:2, 2:0, 4:6, 4:4)
TSV Nena Netzschkau – MSV Bautzen 04 15:12 (2:3, 6:4, 7:3, 0:2)
Nema spielte mit: M. Jahn (TW), H. Hoppe (C/6 Tore), A. Netzsch (2), T. Sußmann (4), M. Wolff (1), T. Jugel (1), K. Bernhard (3), I. Möller (2), R. Müller, A. Müller (4), C. Hörath (5)



















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