Zum vierten Mal in Folge Mastersmeister in der AK 45+
Masters-DM: Gleich vier Medaillen für Teams aus dem Ruhrpott
Hamburg/Duisburg. Bei den in Hamburg zum 15. mal ausgetragenen Deutschen Meisterschaft der Masters im Wasserball konnte sich das Team aus Duisburg, das in vier Altersklassen an den Start ging, erneut erfolgreich schlagen. Die formal für den Duisburger SV 98 startenden Waterpolomasters Duisburg erzielten in Hamburg eine Bronze- (AK30+), zwei Silbermedaillen (AK40+ & AK50+) und wurden zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister in AK 45+ der Herren.In den insgesamt 16 Spielen der Duisburger Teams an drei Tagen konnte die Mannschaft, die sich primär aus ehemaligen Bundesliga- und Nationalspielern des ASCD Duisburg und des Duisburger SV 98 rekrutiert u.a. den Titel in der AK 45 zum 3ten mal erfolgreich verteidigen. Verstärkt wurde die multikulturellen Waterpolomasters durch Spieler aus Gronau, Düsseldorf und Madrid,
Die Organisatoren und Teilnehmer der diesjährigen Masters äußerten den Herzenswunsch, im nächsten Jahr wieder ein Wasserballfest in Duisburg feiern zu dürfen. Deswegen plant das Team die Endrunde erneut – wie schon 2009 – in der Wasserballhochburg Duisburg auszutragen. Als gemeinschaftliche Aktion der beiden Traditionsvereine ASC Duisburg und Duisburg 98 soll die Meisterschaft 2011 wieder in den beiden Vereinsbädern stattfinden.
Die AK 30+ , die viele Ausfälle zu verkraften hatte (u.a. Christian Koke, der den DSV 98 am Wochenende zum Klassenerhalt coachte), sicherte sich im kleinen Finale unterstützt durch Mitglieder aus den älteren Klassen mit einem deutlichen 10:7 gegen Poseidon Hamburg die Bronzemedaille.
In der AK 40+ wurde souverän das Finale erreicht. Hier unterlag die Mannschaft den Jungs von Spandau 04 Berlin, die in der Vorrunde noch bezwungen werden konnten. Die Silbermedaille war dennoch ein toller Erfolg, da durch die Mehrfachbelastung einiger Spieler, die in nahezu allen Teams als „back-ups fungierten“, die Akkus im letzten Spiel der Veranstaltung gegen eine Berliner Mannschaft, die sich noch zum Finale gezielt verstärkt hatte, aufgebraucht waren.
Die AK 50+ zog ebenfalls locker in das Finale ein, in dem man sich nur dem amtierenden Weltmeister in dieser Altersklasse (u.a. mit Frank Otto) beugen musste. Hier wäre sogar ein Überraschungstitel möglich gewesen, wobei bei der 8:6 Niederlage der letzte Cannstätter Treffer nach einem vorherigen Überzahl der Waterpolomasters mit der Schlusssirene fiel. Schön war, das alte Kempen wie Michael „Halla“ Locht hier reaktiviert werden konnten und zum Erfolg beigetragen haben.
In der AK 45+ mussten die Gegner die spielerische und konditionelle Überlegenheit der Waterpolomasters anerkennen. Nach dem klaren Einzug ins Finale wurde der Dauerrivale Waspo Hannover mit 6:3 in Schach gehalten, sodass an der Titelverteidigung zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkamen.
Hier hatte PSV Duisburg als zweiter Vertreter aus Duisburg das Pech, gegen die Finalisten bereits in der Vorrunde antreten zu müssen. Bei einer glücklicheren Auslosung wäre hier die Verteidigung der Bronzemedaille aus dem Vorjahr wahrscheinlich gewesen. So reichte es leider nur zum 5. Platz.
In der AK 60+ wurde Friedel Rasing zur Vorbereitung der diesjährigen Masters-WM in Schweden (Göteborg) an den SV Cannstatt ausgeliehen. Es sicherte sich mit seinem Team nach knappen Ergebnissen (u.a. einem eher ungewöhnlichen 1:1 gegen den späteren Titelträger vom 1. DSC Düsseldorf) den 3. Platz.
Garant für die Erfolge war neben der mannschaftlichen Geschlossenheit, die überragende Defensivleistung und die sehr gute Kondition. Hier macht sich das wöchentliche Mannschaftstraining bezahlt.



















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