Noch 48 Stunden bis zum scharfen EM-Start
U-17-EM: Deutsche gehen in Stuttgart selbstbewusst in die Gruppenspiele
Stuttgart. Noch 48 Stunden bis zum scharfen Start: Mit einer großen Pressekonferenz wurde heute, 11 Uhr, die Junioren-Europameisterschaft (U 17) im Wasserball in Stuttgart offiziell eröffnet. Im Beisein von Marco Birri (LEN/Europäischer Schwimmverband), Manfred Vater (Technischer Sekretär LEN/Deutschland) sowie weiteren Vertretern und Delegierten der LEN, des Deutschen Schwimmverbandes und der deutschen Mannschaft, konnte OK-Direktor Thomas Maier nach sechs monatiger Vorbereitung die entscheidende Phase der EM hier in der BMW-Niederlassung Rosensteinpark Stuttgart, einläuten.
Am Sonntag gibt es bei 16 teilnehmenden Mannschaften aus ganz Europa die ersten Vergleiche dieser Endrunde der U-17-Wasserballer. 9.30 Uhr steigt das erste Spiel der Em, dem sieben weitere folgen. Auich die Deutschen müssen ran, sie spielen um 20.30 Uhr ihr erstes Spiel.
Der Technische Sekretär Manfred Vater (LEN) ist stolz darauf, dass es gelungen sei, die EM nach Stuttgart zu holen. „Es ist seit langer Zeit eines der größten Wasserball-Ereignisse in Deutschland und ich bin mir sicher, dass es eine sehr gute Veranstaltung werden wird.“ Er wünsche sich als Deutscher für die DSV-Sieben eine gute Platzierung unter den besten zehn Teams.
OK-Direktor Thomas Maier machte deutlich, dass es bereits 1995 eine EM in Stuttgart gegeben habe sowie weitere LEN-Turnier und Fina-Veranstaltungen in der Region. „So haben wir, denke ich, auch die nötigen Erfahrungen für so ein Event.“ Er stellte klar, dass mehr als 100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz sind, um die EM zu einem echten Championat und würdigen Höhepunkt werden zu lassen.
U-17-Nationaltrainer Patrick Weissinger blickte auf die deutschen Spiele voraus: „Es wird ein sehr schweres Turnier gegen die Top-Nationen aus Europa. Aber wir haben das beste Aufgebot nach einer intensiven dreieinhalbwöchigen Vorbereitung am Start.“ Ziel für ihn und die Mannschaft sein ein Platz unter den besten acht Teams. Er bedauerte, dass in den Clubs an der Basis nicht überall so intensiv gearbeitet werde, wie es nötig sei. Deswegen habe er nur aus einen relativ kleinen Kreis von Sportlern ein Team formen können.
Zwei von ihnen, nämlich Timo Van der Bosch und Jan Glaser berichteten von den Vorbereitungslehrgängen und den Turnieren, die die Mannschaft im Vorfeld spielen konnte. Glaser meinte: „Das waren ganz wichtige Erfahrungen für uns.“ Van der Bosch: “Ich lege mich jetzt nicht fest, welche Platzierung wir erreichen – Hauptsache, wir spielen eine gutes Turnier. Das hoffen alle 14 deutschen Nachwuchsspieler, und auch auf einen erfolgreichen EM-Auftakt am Sonntag um 20.30 Uhr im ersten Gruppenspiel gegen Georgien.


















Herr Weissinger und Herr Vollmert gehen mit dieser sehr einseitigen Süd/West-Nominierung ein großes Risiko ein… Eine Platzierung unter den Top 6 muss von dieser Mannschaft eigentlich erwartet werden, wenn man aber einen z.B. einen Diercks-Frank (bester Spieler des DM-Endspiels) nicht nominiert, spricht das schon eine klare Sprache… Vier Spieler vom Deutschen VIZE-Meister, nur drei vom souveränen (10:6 im Endspiel) Deutschen Meister… das wirft Fragen auf… es bleibt zu hoffen dass Weissinger/Vollmert damit Recht behalten, und eine gute Platzierung landen, ansonsten könnte Herr Weissinger bald relativ beschäftigungslos sein…. Aber es bleibt zu hoffen dass die Beiden ihre Nominierung mit einer guten Platzierung rechtfertigen!!! Dafür viel Glück und Erfolg ans DSV-Team!