White Sharks Hannover holen sich das Duoble
DSV-Pokal Endrunde: WS Hannover -Sp. Berlin 12: 8 (3:4, 2:1, 1:3, 2:4)

Nach Deutscher meisterschaft nun auch B-Jugend-Pokalgewinner: Die White Sharks Hannover. Foto: Ralf Fischbach - Deutschland-Waserball.de
Der ASC Duisburg gewann das Spiel um Platz 3 gegen den enttäuschenden SSV Esslingen. der Pokalverteidiger aus 2009 sicherte sich durch einen 19:2 (4:0, 4:0, 6:2, 5:0) -Erfolg im „kleinen Finale“ den 3. Platz. Heuer hatte sich vor den Sommerferien Duisburg den C-Jugend-Pokal geholt; es folgen noch die Meisterschaftsendrunden der C-Jugend (19. bis 21. November in Duisburg) und der D-Jugend (3. bis 5. Dezember/Ort noch offen).
In Berlin gewann der aktuelle deutsche Meister der B-Jugend in Berlin nun auch den deutschen Wasserball Pokal durch einen 12:8 (4:3, 1:2, 3:1, 4:2)-Sieg im Finale gegen Spandau 04 Berlin in der “Höhle des Löwen”. Damit war für die engagierten Niedersachsen das Double nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Juni in Duisburg, nun in der Bundeshauptstadt perfekt. In einem hart umkämpften Spiel konnten sich die Niedersachsen erst im letzten Viertel durch ihre konditionelle Überlegenheit sicher absetzen. Bis dahin war es eine ausgeglichene Partie gewesen, wo die Berliner spielerisch einen kleinen Tick besser waren, personell aber nicht die Qualität auf der Bank hatten, wie die Hannoveraner.
Vor den Augen nationaler Trainerprominenz wie Chef-Bundestrainer Hagen Stamm, C-III-Trainer-Peter Röhle und dem neuen und erstmals vorgestellten C-1-Trainer, dem Rumänen Vlad Hayin, “Trotz des Pokalgewinnes, haben wir unter unseren eigenen Erwartungen gespielt. Die Jungs können viel mehr, ich weiß nicht so recht, was los war und waran die Blockade zumindest in den ersten zwei Vierteln lag”, brachte Trainer Mike Bartels seine Eindrücke auf den Punkt. Möglicherweise lag es auch daran, dass Spandau, vom Kader her nicht so stark besetzt wie die Hannoveraner, die mehrere Jugend-Nationalspieler in ihren Reihen haben, gut dagegen hielten.”
“Wir hätten heute drei Tim Donner haben müssen, dann hätten wir möglicherweise eine echte Chance gehabt. So hat Hannover am Ende verdient gewonnen. Aber ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft, die sich gegenüber der Meisterschaft, wo wir Bronze gewannen, nochmals spielerisch gesteigert hat und nun mit der Silbermedaille im DSV-Pokal eine lange Saison recht erfolgreich ab schloss”, brachte Trainerin Sabine Kleine nach ihrem wahrscheinlich letzten Spiel für S 04 auf den Punkt.”
Neutrale Beaobachter fanden auch, dass die Berliner eine gute Entwicklung genommen haben, aber eine Weggänge und Ausfälle eben nicht so kompensieren konnten. Dass die Mannschaft auf einen guten Weg ist, zeigt aber auch das 9:4 gegen den ASC Duisburg, der im Juni noch deutscher Vize-Meister wurde.
Mike Bartels zeigte sich dann, nach dem ungewollten Trainerbad, die Jungs hatten ihn und Sagat gleich mit ihren Trainerstühlen ins Waser versenkt, doch noch zufrieden: “Damit hat unser vor acht Jahren gestartetes Projekt bereits den 9. nationalen Titel (5 Deutsche Meisterschaften, 4 Deutsche Pokalsiege) nach Hannover geholt. Aktuell gehören 16 Spieler der White Sharks den Kadern der deutschen Jugendnationalmannschaften an, auf diesen Weg müssen wir weiter machen.”
Ehrungen
Bester Spieler: Lukas Deike (White Sharks Hannover)
Bester Torwart: Kevin Götz (White Sharks Hannover)
Allstar-Team (beste 7 Spieler): Tim Donner, Denis Antolovic (beide So4 Berlin), Christos Diamantidis, Lukas Diercks-Frank, Sebastian Scherp (alle WS Hannover).


















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