Neukölln und Duisburg steuern direkten Kurs “Endspiel”
DM-Endrunde , Ju C: Neukölln mit 3. Sieg – ASCD lässt einen Punkt liegen
Duisburg. Die SG Neukölln Berlin und mit leichten Abstrichen der ASC Duisburg sind bei der Endrunde der Jugend C in Duisburg die Gewinner des 2. und 3. Turnierabschnittes. Während die Britzer aus der Bundeshauptstadt im dritten Spiel den dritten Sieg feierten, und zwar am Ende ein verdienten 8:4-Erfolg gegen die ebenfalls als Meisterschaftsfavorit gehandelten White Sharks Hannover, musste sich der Gastgeber ASC Duisburg nach den klaren Sieg gegen Westrivale Lünen, nun gegen die Wfr. Spandau 04 Berlin mit einem mageren 6:6 begnügen.
Duisburg Trainer Oliver Müser:„Ich bin zufrieden, weil wir alles noch selbst in der Hand haben, es hätte auch schlimmer kommen können, Spandau hat sehr gut dagegen gehalten und uns das Leben schwer gemacht.“ Morgen müssen sie gegen die White Sharks Hannover und dann gegen die SG Neukölln Berlin ins Becken steigen und könnte bei zwei Siegen aus eigner Kraft Meister werden. Die etwas besseren Karten hat aber Neukölln Berlin und Trainer Mario Schoubye verbrachte am den 3. Viertel einen relativ entspannten Nachmittag. „Die Jungs haben viel richtig gemacht und auch die nötige Geduld bewiesen und am Ende mehr als verdient gewonnen.“
Im letzten Spiel des Abends der bisher sieglosen Teams gewann der OSC Potsdam endlich die ersten zwei Punkte, nachdem er zuvor zweimal gegen zwei Favoriten mit nur einem Tor unterlegen gewesen war. Die André –Laube-Schützlinge schöpften so mit dem 15:10 wieder Hoffnung auf einen Medaillenplatz, der mit noch möglichen 6:4 Punkten aber eben nicht realistisch ist, weil ASCD und WS hannover 6:2 Punkte haben und jeweil den direkten Vergleich gegen potsdam gewonnen haben…. Bis auf die Entscheidung, den Torwart der Potsdamer mit Auschluss mit Ersatz nach vier Minuten (drei Minuten vor dem Ende) zu betrafen. Der Schieri hatte Faustschlag angezeigt, andere sahen hingegen “nur” eine “unglückliche Abwehr” mit zwei flachen Händen…Indes muss man die Tatsachenentscheidung des am Besten postierten Mannes auch akzeptieren. Und für Tätlichkeiten sind eben die Regeln eindeutig. Lünen schaffte es aber nicht, die lange Überzahl bis zum Ende zu nutzen und doch noch zu gewinnen. Sie erzielten mit einem Mann mehr ein Tor, aber kassierten auch noch zwei.


















Großes Lob an die Berichterstattung durch deutschland-wasserball. Schnell, präzise und mit den nötigen Hintergrundinformationen.
Eine Anmerkung als Trommler im Fanblock des OSC Potsdam zum Spiel Potsdam gegen Lünen am Samstag: Die schwarze Karte für unseren Torwart war eine völlig überzogene ärgerliche und unnötige Entscheidung der Schiedsrichter. Da war kein Faustschlag unseres Torwartes – wieso auch bei der zum Schluss sehr eindeutigen Führung. Dass damit dem OSC Potsdam die Chancen auf einen Medaillenplatz erschwert wurden, dürfte unsere Jungs zur Höchstleistung anstacheln – und den Fanblock gleich mit. Aus der Krise heraus neue Chancen eröffnen… wie im richtigen Leben!!!
Bisher haben alle Mannschaften hervorragenden Wasserball abgeliefert, der für die Nationalmannschaft hoffen lässt. Leider sind Unsicherheiten des Kampfgerichtes mit der Zeitnahme beim Spiel Potsdam gegen Duisburg und unsichere Schiedsrichter ärgerlich, weil sie die Leistung der Jungs im Wasser schmälern.
Thomas Drachenberg