Team aus Hannover sicht Einzug in die zweite Runde
LEN-Trophy , Frauen: Mandy Zöllner erzielt 17 Turniertreffer
Hannover. Reichlich Tore gab es noch einmal zum Abschluss des Qualifikationsrundenturniers der LEN-Trophy in Hannover: Hier lieferten sich der Hannoverscher SV und der russische Vertreter Uralochka ZMZ Slatoust einen offenen Schlagabtausch, allerdings zogen die Niedersachsen am Ende mit 12:22 (4:7, 2:5, 5:4, 1:6) noch recht deutlich den kürzeren und belegte in der Gruppe B den zweiten Platz, den erstmaligen Zweitrundeneinzug sicherstellte. HSV-Torjägerin Mandy Zöllner traf erneut sechsmal und kam damit auf stolze 17 Tore an drei Turniertagen im Stadionbad.
Die Fans brauchten das Kommen auch heute nicht zu bedauern: „Hannover hat drei Viertel gegengehalten”, bescheinigte Bundestrainer René Reimann (Duisburg) der HSV-Sieben eine aufsteigende Form über die drei Turniertage. Hannover entwickelte auch gegen einen starken internationalen Kontrahenten viel Druck, griff jedoch in einige Szenen zu ungestüm an, wie nicht nur der Bundestrainer kritisch bemerkte. Zu Beginn des zweiten Abschnitts einer erneut munteren Partie mit regelrechten Handball-Elementen verkürzte Hannover durch die dreimalige Torschützin Carmen Gelse noch einmal auf 5:7, doch der Druck der Russinnen blieb bis zum Spielende stark.
Die Spieler vom Ural führten vor dem Schlußabschnitt mit 16:11 und profitierten dann von dem für die Niedersachsen recht unglücklich verlaufenen Schlussviertel Ergebnistechnisch wäre für die Niedersachsen heute durchaus noch ein besseres Resultat drin gewesen, allerdings ließ Mandy Zöllner im Schlußabschnitt einen Strafwurf aus, und das italienisch-griechische Schiedsrichterduo verwunderte ein ums andere Mal die Experten und vor allem die Fans die HSV-Sieben. Ihr Minimalziel dritter Platz hatte die HSV-Sieben sichtbar übertroffen und steht nach der Europapoka-Premiere zwei Jahre zuvor nun erstmals in der zweiten Runde eines internaianlen
Den dritten Platz hatte sich in der Partie zuvor der serbische Vertreter KKPVR Vracar durch einen 11:7-Erfolg gegen den schwedischen Meister Järfälla Simsällskap geholt und zog damit wie Hannover erstmals in die zweite Runde eines Europapokalwettbewerbs ein. Ansonsten präsentierte sich das erneut prächtig hergerichtete Stadionbad am Maschsee zum zweiten Mal binnen drei Wochen als Spielstätte von internationalem Format, einzig die Kosten der dreitägigen Veranstaltung drückten die Verantwortlichen um Teammanager Martin Nestler, zumal diese um gut 4000 Euro ausfielen als im Vorfeld erwartet worden war. „Bloß nicht nach Rußland“, hofft HSV-Trainer Jens Reinhardt daher für die bereits am Montag anstehende Auslosung der letzten 16 auf nicht nur ein gutes, sondern auch kostengünstiges Los.
Statistik:
Hannoverscher SV – Uralochka ZMZ Slatoust 12:22 (4:7, 2:5, 5:4, 1:6)
Hannover: Lambracht – B. Thiele, Klein 1, Krieter 1, Paland, Deike, Gelse 3, Pabst, Steinhauer 1, Sotiradou, Kehe, Zöllner 6, T. Bonenberger. Trainer: Reinhardt.
Ergebnisse Qualifikationsrunde, Gruppe B, in Hannover
Freitag, den 10. Dezember 2010
KKPVR Vracar (SRB) - Uralochka Slatoust (RUS) 2:32 (0:5, 2:9, 0:10, 0:8) Järfälla Simsällskap (SWE) - Hannoverscher SV 8:16 (3:4, 0:6, 4:3, 1:3)
Sonnabend, den 11. Dezember 2010
Uralochka Slatoust -Järfälla Simsällskap 35: 5 (6:1, 11:1, 11:1, 7:2) KKPVR Vracar - Hannoverscher SV 6:17 (1:6, 1:4, 2:3, 2:4)
Sonntag, den 12. Dezember 2010
Järfälla Simsällskap - KKPVR Vracar 7:11 (2:4, 1:2, 2:1, 2:4) Hannoverscher SV – Uralochka ZMZ Slatoust 12:22 (4:7, 2:5, 5:4, 1:6)
Endstand
1. Uralochka ZMZ Slatoust 89:19 9 2. Hannoverscher SV 45:36 6 3. KKPVR Vracar 19:56 3 4. Järfälla Simsällskap 20:62 0


















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