Starker Auftritt des OSC-Nachwuchs am Brauhausberg
DSV-Pokal, Ju C: Auch Neukölln Berlin, Krefeld und Duisburg weiter
Potsdam/Fulda. Souverän spielte sich das C-Jugend-Wasserball-Team des OSC Potsdam am Sonntag in das Endturnier um den Deutschen Pokal am 18./19. Juni 2011, und das vor den Augen des neuen U-15-Bundestrainer Barry Wittenbernds (Niederlande). Im heimischen Brauhausberg-Bad dominierte die Mannschaft von Trainer André Laube die Nord/Ost-Vorrunde. Weiterhin qualifiziert sind die SG NeuköllnBerlin und aus der Süd/West-Vorrunde, die zeitgleich in Fuld im Bad Ziers spielte, die SV Krefeld 72 sowie der ASC Duisburg, beide aus dem Westen der Republik.
In den entscheidenden Viertelfinal-Spielen um den Endrunden-Einzug beherrschten in der Gruppe Nord/Ost die ostdeutschen Mannschaften klar das Geschehen, wie in Fulda die Teams aus dem Westen der Republik. Überraschend hoch verlor der Nord-Pokal-Sieger White Sharks Hannover 5:17 gegen den Ost-Zweiten SG Neukölln Berlin. Vollkommen mühelos siegte dann auch der OSC Potsdam gegen Wiking Kiel mit 26:3 (6:0, 5:2, 7:0, 8:1). Vor den Augen des neuen U-15-Bundestrainer Barry Wittenbernds (Niederlande) zeichnete sich der OSC durch eine engagierte Verteidigung und konsequente Konter aus. Erfolgreichster Schütze der Partie war Kapitän Philipp Boreck mit acht Treffern.
In der anderen Gruppe der Süd/West gewann Krefeld als Zweiter des NRW-Pokals gegen Gastgeber Fulda (Süd 1) ungefährdet 12:3-Sieg das Vorrundenturnier zum Deutschen Wasserballpokal. Damit standen die 72er bereits frühzeitig im Endrundenturnier. Der ASC Duisburg erreichte das Finale kampflos, da aus dem Süden nur Fulda (!) gemeldet hatte. So kam es im Spiel um Platz eins oder zwei zu der Partie gegen den ASC Duisburg. Krefeld siegte in einer spannenden Partie mit 12:11 und trifft in der Endrunde um den deutschen Wasserballpokal auf die SG Neukölln Berlin. Wirklich Überraschend war der Sieg der 72er nicht. Zwar hatte man im Pokal verloren, aber jüngst in der NRW-Meisterschaft schon einmal gegen die Duisburger gewonnen und zwar mit 12:9.
Kiel (Nord 2) hatte auch im Spiel der beiden Viertelfinal-Verlierer nicht viel zu bestellen und unterlag den White Sharks 5:23. Hochkarätigen Nachwuchs-Wasserball gab es hingegen in der „Sieger-Partie“ zwischen Neukölln Berlin und Potsdam zu sehen, die mit 13:5 (3:1, 3:1, 4:1, 3:2) deutlich an die Hausherren vom OSC ging.
In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei der Gastgeber das bessere Händchen im Abschluss hatte. Ferdinand Korbel traf mit einer tollen Rückhand aus der Centerposition zum 1:0, Lukas Küppers erhöhte in Überzahl auf 2:0. Dem 2:1 nach Zeitstrafe gegen Küppers ließ Max Kössler im Konter das 3:1 folgen. Ab dem zweiten Viertel gewann der OSC immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Die Verteidigung mit einem sehr starken Lion Zeisberg zwischen den Pfosten ließ wenig zu.
Vorn verwandelten Küppers, Korbel und Henry Jaeschke zur 6:1-Führung. Jeweils in Überzahl trafen Küppers und Gabriel Satanovsky zum 8:3 im dritten Abschnitt. Zeisberg parierte einen Strafwurf, im Gegenzug erhöhten Jaeschke und Maximilian Reihs vorentscheidend auf 10:3. Im Schlussviertel trafen zum 13:5-Endstand noch Fe. Korbel, Küppers und Frederick Korbel.
Ministatistik:
Potsdam spielte mit: Lion Zeisberg, Maximilian Reihs (3), Max Kössler (3), Philipp Boreck (8), Henry Jaeschke (4), Phillip Eckelmann, Frederick Korbel (2), Lukas Küppers (8), Gabriel Satanovsky (4), Christopher Voigt, Ferdinand Korbel (7), Lorenz Eisenreich, Markus Jotter. Trainer: André Laube.


















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