Wasserball-Festival startet: Legenden aus fünf Jahrzehnten
Masters-DM: Endrunde steigt ab heute in zwei Duisburger Bädern
Duisburg. Sonne, Wasser, ein Kaltgetränk und tolle Erinnerungen an alten Zeiten: Dieses wird von Freitag bis Sonntag in Duisburg bei der Endrunde der 16. deutschen Wasserball-Meisterschaft geboten werden, wo 36 Mannschaften aus 23 Vereinen im Sportbark Wedau zur Ermittlung der nationalen Titelträger in den Altersgruppen 30+ bis 65+ ins Wasser steigen werden. Das Turnier startet und findet wie schon 2009 parallel auf den beiden Vereinsanlagen des ASC Duisburg und des Duisburger SV 98 an der Kruppstraße statt.
Organisatorisch wartet auf DSV-Sachbearbeiter Frieder Class (Hemsbach) und zahlreichen Helfer der gastgebenden Waterpolo Masters Duisburg (eine Kombination der beiden einheimischen Klubs ASCD und DSV 98) bereits beim sportlichen Teil ein dickes Programm, dass erst am Sonntagnachmittag gegen 15:30 Uhr mit der Siegerehrung zu Ende gehen wird. dabei wird durchweg parallel in zwei Becken gespielt, aber anders als beim Weltschwimmverband FINA „nur“ 4 x 5 Minuten als Spielzeit zur Anwendung kommen. Neben den Aktiven gehen auch gleich 16 Schiedsrichter unter der Aufsicht der beiden Turnierleiter Axel Becker (Hamburg) und Dieter Rohbeck (Köln) ins Rennen.
Im Herzen der Wasserballmetropole Duisburg werden sich Wasserballgrößen aus fünf Jahrzehnten, und wer einen Blick auf die Mannschaftsaufstellungen in dem dicken, informativen Programmheft kann angesichts der zahlreichen bekannten Namen ins Schwärmen geraten. Alleine der Gastgeber hätte mit Aktiven wie Rainer Osselmann, Rainer Hoppe, den Obschernikat-Brüdern, Dirk Klingenberg und Santiago Chalmovsky eine halbe Nationalmannschaft bestücken können. Andere bekannte Namen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) sind etwa Günter Kilian aus Würzburg, die wieder beim Hohenlimburger SV vertretenen Dresel-Brüder oder der Ludwigsburger Peter Teicher in den Reihen des SV Cannstatt. Einige bekannte Namen haben sogar für den Masters-Bereich den Verein gewechselt, um hier oder auf internationalen Veranstaltungen noch einmal angreifen zu können.
13 der 19 in Duisburg startenden westdeutschen Vereine oder Startgemeinschaften haben in ihrer Vereinsgeschichte übrigens schon in der Bundesliga gespielt, darunter auch heute nur noch regional bekannte Größen wie der saarländische SV St. Ingbert oder der Charlottenburger SV aus Berlin. Auch der letzte DDR-Meister Empor Halle-Neustadt steigt mit einem Team unter dem aktuellen Vereinsnamen SV Halle an der Wedau ins Wasser. Die malerisch gelegenen Vereinsanlagen der beiden Duisburger Traditionsklubs liegen nur durch einen kurzen Fußmarsch von einandxer getrennt und bieten neben den Sportbecken auch im Umfeld vieles, was die Sportart ausmacht, und es wird bei dem dreitägigen Festival wieder reichlich Gesprächsstoff geben. Am Sonnabend folgt ab 20 Uhr zudem ein Sommerfest am Barbarasee auf der ASCD-Anlage.
Spielplan
www.waterpolomasters.de/2011/images/Der%20Plan%2016.pdf
Programmheft (für 1 Euro vor Ort auch im Hochglanzformat erhältlich)
www.baudewig.eu/Waterpolomasters/WPM_high_8.pdf


















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