Weiden hat auch in der C-Jugend die Nase vorn
Süddeutsche Meisterschaft, Ju C: Fuld sichert sich zweites DM-Ticket
Fulda. Bayernmeister SV Weiden hat die „abgespeckte“ Finalrunde um die Süddeutsche Meisterschaft in der C-Jugend 2011 in Fulda gewonnen. Das Team um Trainer Gerhard Wodarz erfüllte seine Aufgaben in souveräner Manier und wurde nach zwei überzeugenden Siegen mit 29:3 gegen Vorwärts Ludwigshafen und einem 19:6 gegen den Gastgeber WF Fulda Süddeutscher C-Jugendmeister. Da sich Fulda gegen Ludwigshafen beim 26:6 ebenfalls schadlos halten konnte. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich damit für die Vorrunde der Deutschen Meisterschaft.
Aufgrund der kurzfristigen Terminänderung seitens des Süddeutschen Schwimmverbandes, überraschend wurde das Championat auf den Beginn der Pfingstferien vorverlegt, wurden scheinbar drei Vereine vor zu große personelle Probleme gestellt, so dass beide baden-württembergische Vertreter, der SV Cannstatt und die SGW Leimen/Mannheim, sowie der bayerische Vizemeister, der SV Würzburg 05, ihre Konsequenzen und beschlossen, ihre Mannschaften nicht starten lassen. Irgendwo logisch, aber für die Sache Wasserball eben nicht gerade förderlich.
Für den SV Weiden und Trainer Gerhard Wodarz ist es heuer bereits der zweite Süddeutscher Titel, nachdem die B-Jugend vor drei Wochen in Weiden das wertvollste Edelmetall holte. Wodarz bilanzierte dann auch eine „engagierte Leistung, die mit großem Siegeswillen und Disziplin untermauert zum ungefährdeten Turniersieg führte, es mache ihm sehr viel Spaß, die Mannschaft zu betreuen.“
Im ersten Spiel des Turniers machten die Max-Reger-Städter mit Vorwärts Ludwigshafen kurzen Prozess und besiegten das Team aus Rheinland-Pfalz in einem einseitigen Spiel mit 29:3 Toren. Die Oberpfälzer waren Ludwigshafen in allen Belangen überlegen, vor allem aber die schwimmerische und konditionelle Verfassung machte am Ende den entscheidenden Unterschied aus.
Nach dem Sieg des Gastgebers gegen Ludwigshafen (24:6) war klar, dem Gewinner des „Endspiels“ winkt der Südt-Titel und damit das Recht in der DM-Vorrunde auszurichten. Die Weidener gerietren zum Beginn der Partie mit 0:2 in Rückstand, doch sie übernahmen anschließend die Initiative und drückten der Partie mit vier Toren in Folge noch vor der ersten Pause den eigenen Stempel auf.
Nach dem noch ausgeglichenen zweiten Spielabschnitt mit 3:1 für Weiden, gingen die Gäste aus der Oberpfalz mit 7:3 in die Halbzeitpause.
Trotz allen Hoffungen der Gastgeber, die Weidener könnten die kurzfristige Doppelbelastung nicht richtig verkraften, beherrschten die Oberpfälzer das geschehen im Becken. Gerade im dritten und vierten Viertel machte sich die konditionelle Überlegenheit der Max-Reger-Städter breit. Mit dem 8:2 im dritten und 4:1 im letzten Spielabschitt gaben die Wodarz-Schützlinge den Hessen schließlich keine Chance und gingen verdient als Süddeutscher Meister aus dem Becken. Die Hausherren monierten nach dem Spiel einige Schiedsrichterentscheidungen, die gegen sie ausfielen, doch der objektiver Beobachter konnte eine deutlich überlegende Weidener Mannschaft sehen, die schneller und agiler war, was schließlich zu einer hohen Faulbelastung auf Seite der Wasserfreunde Fulda führte.
Ministatistik:
WSV Vorwärts Ludwigshafen – SV Weiden 3:29 (0:7, 2:9, 0:5, 1:8)
Zeitstrafen: Ludwigshafen 3, Weiden 6
SV Weiden – SC WF Fulda 19:6 (4:2, 3:1, 8:2, 4:1)
Zeitsrafen: Weiden 5, Fulda 14
SV Weiden spielte mit: Matthias Kreiner (Tor) – Philipp Sertl (5 + 7 Tore), Tim Neulinger (3+1), Philipp Kreiner (3+2), Felix Neulinger (7+2), Vladyslav Gorskyj (4+2), Fabiano Bologna (1+0), Kyrylo Olkovsky (3+0), Nikolaj Djadkov (2+3) und Enrico Groz


















Kommentar hinterlassen
Um Kommentare verfassen zu dürfen müssen Sie sich einloggen.