„Hammerhart“ in Serbien: Sieben Spiele in 88 Stunden
C-3-Jugend-Nationalteam reist morgen nach Serbien
Potsdam/Zrenjanin. Am Ende einer harten Vorbereitung über die Sommer-Monate steht für das C-3-Wasserball-Jugend-Nationalteam der Jahrgänge 96/97 ab dem morgigen Mittwoch ein 8-Nationen-Turnier im serbischen Zrenjanin auf dem Programm. Beim 5. „Darko Cukic Memorial“ treffen die Schützlinge von Barry Wittenbernds auf die besten Nachwuchs-Mannschaften der Welt. Mit Gastgeber Serbien, Ungarn, Kroatien, Montenegro, Italien und Griechenland warten die Top-Nationen Europas. Auch das Übersee-Team aus Kanada gehört neben den USA zu den stärksten nicht-europäischen Mannschaften weltweit. Morgen fliegt das Team nach Serbien.„Wir sind in diesem Feld sicher Underdog. Das Team hat aber in den letzten Wochen sehr hart und engagiert gearbeitet und sich entwickelt. Wir werden uns gut verkaufen“, glaubt der holändische Coach in deutschen Diensten. Es wurde viel getan. Trainingslehrgänge in Enschede (Holland), Wuppertal, Hamburg, Offenbach und zuletzt Potsdam haben die Mannschaft zusammengeschweißt und ihr ein Gesicht gegeben. Zudem haben die Jungs auch konditionell entsprechend zugelegt. Im Hinblick auf das Turnier in der Nähe von Belgrad ist das von entscheidender Bedeutung, hglaubt auch Co-Trainer André Laube: Innerhalb von 88 Stunden bestreitet das deutsche Team gleich sieben Spiele. „Ein hammerhartes Programm für meine Juns“, weiß Wittenbernds.
Der holländische Chefcoach nominierte dabei 14 Jungs aus acht vereinen für diesen Höhepunkt. Angeführt wird das aufgebot von den drei Potsdamern Lukas Küppers, Lion Zeisberg und Philipp Boreck als größte Franktiongefolgt von Jan Zoske, Joel Buchholz (SG Neukölln Berlön), Dmitri Braschezki (SC Chemnitz), Paul Huber, Leonard Vogel (SV Krefeld 72), Nick Möller, Ben Boffen (ASC Duisburg), Bastian Schmellenkamp (SV Olympia Borghorst), Felix Struß, Connor Fröhle (White Sharks Hannover) und Marcel Schnabl (SV Lünen 08).
In den jüngsten Vergleichen gegen die holländische Mannschaft des Jahrgangs 1996/97 in Enschede dominierten die Deutschen nach Belieben. Im ersten offiziellen Länderspiel des 96er Teams in Hamburg gegen Frankreich siegte das Wittenbernds-Team nach holprigem Start noch 13:8 (1:2, 3:2, 3:2, 6:2).
Beim Training in Potsdam von Donnerstag bis Sonntag stand das Bundesliga-Team des OSC als Sparring-Partner zur Verfügung. „Die Jungs haben das gegen die körperlich viel stärkeren Spieler sehr gut gemacht“, so Wittenbernds. „Dieses Training hat uns gerade im taktischen Bereich noch einmal sehr viel geholfen.“
Auch sonst kümmerten sich die Potsdamer Verantwortlichen vorzüglich umdas Team. Das Brauhausberg-Bad, was dank der Bäderlandschaft Potsdam bereits vier Tage vor offizieller Öffnung nach der Sommerpause für die Wasserballer nutzbar und bot prächtige Trainingsbedingungen und beste Verpflegung. Das Hotel „Am großen Waisenhaus“ sponserte die Übernachtungen des Bundestrainers, während die Spieler allesamt in Berliner bzw. Potsdamer Familien untergebracht wurden. Am Samstag-Abend lud zudem das Daily-Coffee am Nauener Tor die Mannschaft zum Burger-Essen ein.



















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