Nach Hannover versucht sich nun Istanbul an Runde 1
Turnier des Euro-Cups steigt nun in der Türkei
Hannover/Istanbul. Nach der Rückgabe des Heimrechts beim Erstrundenturnier des Euro-Cups aufgrund von Hotelproblemen reist die SG W98/Waspo Hannover nun vom 22. bis 25. September in die türkische Millionenmetropole Istanbul. Dort wird Traditionsklub Enka Istanbul das Sechserturnier ausrichten, wie die LEN jüngst bekannt gab. Um die vier Plätze für das Weiterkommen in die zweite Runde streiten noch Vorjahresfinalist Panionios GGS aus Athen (Griechenland), Amefa Arad (Rumänien), Nera Tiflis (Georgien) und Mornar Split (Kroatien). Hannover will, wenn es eine Runde weiter kommt in der 2. Runde versuchen, erneut auszurichten.
Die Übernahme der Veranstaltung durch den Klub vom Bosporus überrascht nicht: Enka Istanbul verfügt seit mehreren Jahren über eine großzügige Vereinsanlage, die regelmäßig für Länderspiele der A-Nationalmannschaft genutzt wird und 2008 auch Gastgeber für die die Junioren-Europameisterschaft war.
Die SG W98/Waspo Hannover will sich nach der Rückgabe der Veranstaltung im Falle eines Weiterkommens nun um die Durchführung eines der Zweitrundenturniere bewerben, bei dem in jeder Gruppe auch jeweils ein Team aus der Champions-League in das Geschehen einsteigen wird. Die SG W98/Waspo Hannover musstedie Ausrichtung des vom 22. bis 25. September anstehenden Erstrundenturniers im Euro-Cup (vormals LEN-Trophy) aufgrund von Hotelproblemen (!) an die LEN zurückgegeben.
Die drastische Maßnahme hat einen regionalspezifischen Hintergrund: Zeitgleich zur dem Sechserturnier des Euro Cup-Auftakts findet in Hannover auch die EMO Hannover, die Weltleitmesse der Metallbearbeitung, statt, und Messeveranstaltungen sorgen in der niedersächsischen Landeshauptstadt, die vor Stadtgrenze über das größte Messegelände der Welt verfügt, in Sachen Unterkunft oftmals für einen regelrechten Ausnahmezustand. Da für die Unterbringung bei LEN-Veranstaltungen zudem gehobene Standards gefordert sind, mussten die Organisatoren am Ende das Handtuch werfen. „Wir können die ja schließlich nicht im Harz einquartieren“, sagt der Vereinsvorsitzende Bernd Seidensticker.
Den Wasserballfans an der Leine entgeht damit ein sportlicher Höhepunkt: Es wäre zum einen der erste Heimauftritt der Niedersachsen seit 2002 gewesen, und die SG-Verantwortlichen hatten nach einigen Mühen im Vorfeld zum anderen von der Seiten der Stadt die Zusage für eine Durchführung der Veranstaltung im Stadionbad erhalten. Aber vielleicht wird mit Runde zwei alles wieder gut, und es gibt dann internationalen Wasserball an der Leine.
Ouelle: Waterpolo-world.net


















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