Gleich zwei Endrunden am Wochenende beim Nachwuchs
DM-Endrunden: Duisburg/Chemnitz im Fokus des Interesses
Duisburg/Chemnitz. Heute Nachmittag steigt in Duisburg im Schwimmstadion die männliche A-Jugend-Endrunde und in Chemnitz die weibliche C-Endrunde der Deutschen Meisterschaften 2011. Ausrichter und ein Titelfavorit in Duisburg ist der ASC Duisburg. In Chemnitz scheinen das wohl Bayer Uerdingen und der Hohenlimburger SV zu sein, sonst haben die Mannschaften bisher kaum gegen einander gespielt. So wie uns Ergebnisse erreichen, stellt Deutschland-Wasserball sie im Live-Ticker online!
An die Wedau reisen noch die Mannschaften aus dem nahen Krefeld-Uerdingen, Esslingen (Süd 2) und Südmeister Cannstatt, sowie die Nordvertreter White Sharks Hannover (Nord 1/Niedersachsen) und HTB 62 Hamburg (Nord 2) in den Ruhrpott. Lediglich die Teams aus dem Osten haben den Endrundeneinzug verpasst, Spandau 04 Berlin wie auch die SG Neukölln Berlin scheiterten in der Vorrunde.Trotzdem verspricht die Endrunde Wasserball auf (hoffentlich) hohem Niveau, steigen doch neben DWL-Kadern auch jede Menge C-1-, bezw. C-2-Nationalspieler ins Becken.
Bei den Mädels der Jugend C steigen neben Uerdingen und Hohenlimburg noch die Mannschaften vom SV Blau Weiß Bochum (ebenfalls NRW), sowie SV Nikar Heidelberg (LG Süd), ETV Hamburg (LG Nord) und dem Gastgeber SC Chemnitz (LG Ost) ins Wasser. Der Chemnitzer Trainer Sven Schulz meinte heute: „Schwer zu sagen. Ich denke Bayer oder Hohenlimburg sind die Favoriten und dann eventuell Bochum. Alle anderen haben noch nie gegeneinander gespielt.“ Dieses Endrunde ist also wie eine Wundertüte, mal sehen, was nach den ersten Vergleichen alles passiert ist, los geht es heute ab 17 Uhr.
30 Minuten eher , also ab 16.30 Uhr, spielen die A-Jugend-Teams um den Titel und die Plätze. Aus vier Bundessländern vertreten sie die Farben von NRW, die Landesgruppe Ost ist nicht dabei, e. Nach Expertenmeinung sollten Duisburg mit Trainer Tim Focke und White Sharks Hannover (Milan Sagat/Mike Bartel) den Titel unter sich ausmachen. Cannstatt, Hamburg und Esslingen streiten bis Sonntag an der Wedau wohl eher um Bronze. Bei Bayer Uerdingen als West zwei fällt eine Prognose ganz schwer, sie wurden in Berlin hinter Hamburg aber vor Neukölln Berlin nur Gruppenzweiter.
„Wir reisen mit einem Handicap zum Finalturnier“, verdeutlicht Esslingens Trainer Markus Hahn. “Drei verletzte Spieler, einer mit einer Sperre und ein Spieler kann erst am Samstag nach Duisburg reisen“, bangt Markus Hahn um das Ziel, sich in die Medaillenränge zu spielen. Im Vorjahr waren sie in Krefeld-Bockum Dritter geworden.
Centerspieler Tim Hornuf Lars Blankenhorn (beide verletzt) und auch Kapitän Robin Finkes (Rückenprobleme) können wohl kaum spielen. „Wir müssen angesichts der Ausgangslage unsere Erwartungen ein wenig zurückschrauben, aber wir bleiben aber optimistisch“, sagt Hahn, der auf jeden Fall seine Mannschaft auf einem der drei vorderen Ränge sehen will. „Die Mannschaft hat auch mit dem Handicap genügend Potential“. Aber Dusiburg und die White Sharks auch, vielleicht sogar noch mehr. Und Cannstatt hat
Einen neuen Meister wird es in Duisburg auf jeden Fall geben, da Vorjahresmeister Hildesheim dieses Jahr nicht dabei ist, wie auch Brambauer und Krefeld 72 sowie Spandau Berlin. Vizemeister Duisburg hat Ambitionen, wie auch die WS Hannover, die erstmals auf eine A-Jugend-Endrunde vertreten sind, Cannstatt ist auch nicht zu unterschätzen, verlor aber jüngst Center Nenad Stoicic nach Serbien. Sie holten erstmals wieder seit 1991 (!) den Süddeutschen Titel. Hatten heuer aber nur Esslingen als Gegner ( 7:3-Sieg), zudem wurden sie Baden-Württembergischer Meister nach einem 17:7 und 12:9 gegen Esslingen, die Zweiter wurden (noch vor Leinem/Mannheim).
Auf alle Fälle scheinen die sechs Mannschaften recht gut aufgestellt, zumal nicht wenige Akteure bereits in den DWL-Mannschaften ihrer Vereine zum erweiterten Kreis der Männerteams gehören beziehungsweise schon Stammspieler sind. Duisburg war in NRW die Nummer eins, konnte zum fünften Male in Folge den Titel holen. National aber in den drei letzten Jahren von 2008 bis 2010 es aber nicht ganz oben aufs Podest schaffen. Das gelang Potsdam, Esslingen und Hildesheim in dieser Zeit.
Duisburg Coach Tim Focke glaubt: „ “wenn wir unsere taktische Disziplin einhalten und unsere individuellen Qualitäten nutzen können, sehe ich gute Chancen für ein erfolgreiches Abschneiden. Solche Turniere können aber erfahrungsgemäß eine nicht zu erwartende Eigendynamik entwickeln. Meister wird die Mannschaft mit der höchsten Konstanz werden” – da ist alles gesagt…(mit Infos von RA, SS, RD)


















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