Beim 7:7 schien im dritten Viertel alles wieder offen
Champions League: Sp. Berlin – Dubrovnik 8:9 (1:3, 3:2, 3:2, 1:2)
Berlin. Mit einer unerwartet knappen und am Ende unglücklichen Niederlage ist der deutsche Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 Berlin in die prestigeträchtige Hauptrunde der Champions League in der Gruppe B mit sechs Gruppenspielen gestartet. Im ersten von den drei Heimspielen kassierten die Berliner gegen den kroatischen Meister VK Jug Dubrovnik vor fast 400 Zuschauern in der Schöneberger Schwimmsporthalle eine denkbar knappe 8:9 (1:3, 3:2, 3:2, 1:2)-Niederlage, haben aber weiter alle Chancen, einen der ersten zwei Plätze in der Gruppe zum Einzug ins Viertelfinale zu belegen, müssen aber am 9. November zumindest in Serbien bei Vojvodina Novi Sad gewinnen.
Erfolgreichster Berliner Torschütze gegen den dreimaligen Champions-League-Gewinner aus Kroatien war der zweimalige Olympiateilnehmer, Nationalspieler und Kapitän der Berliner, Marc Politze, mit drei Treffern. Daneben trafen Dennis Eidner (2), Erik Bukowski, Moritz Oeler und Maurice Jüngling für den nationalen Rekordmeister von der Havel. Gleich zu beginn müssten die Mannen von Trainer Nebojsa Novoselac nach dem 1:0 einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher schwimmen. Beim zweiten Treffer der Gäste ins kurze Eck sah Tchigir nicht so glücklich aus, und beim 1:3 hatte Stamm nicht aufgepasst, und das kurze Eck nicht zugestellt.
Im zweiten Viertel konnten die Berliner den Abstand auf 4:5 verkürzen. Richtig Hoffnung keimte auf, als die Bundeshauptstädter im dritten Viertel erstmals, und zwar auf 7:7, ausgleichen konnten. Mit diesem Unentschieden ging es auch ins letzte Viertel. Doch hier rückte der Gast mit zwei Treffern die Führung wieder gerade. Zwar konnte Maurice Jüngling noch einmal den Anschluss zum 8:9 herstellen, der neunte Treffer, Möglichkeiten gab es, fiel nicht mehr.
Zum zweiten Spiel der Gruppe B müssen die Spandauer am 9. November zum serbischen Vizemeister Vojvodina Novi Sad reisen, dessen Team zu gleichen Zeit mit 9:14 (1:4, 4:3, 2:2, 2:3) beim letztjährigen Euro-League-Dritten HAVK Mladost Zagreb (Kroatien) das Nachsehen hatte.
Quelle: Wolfgang Philipps (Waterpolo-world.net) v. 20.10.2011


















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