Saisonstartschuss erfolgt im Chemnitzer Sportforum
DWL, Frauen: Nicht alle Teams haben gleich zwei Partien
Chemnitz. Gleich alle neun Frauenteams der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) sind zum Saisonauftakt im Einsatz, wobei an diesem Doppelspieltag morgen und übermorgen nicht alle Mannschaften zwei Spiele bestreiten. Den Saisonauftakt vollzieht aber am Sonnabend der SC Chemnitz mit Trainer Sven Schulz, wo ab 16 Uhr im Sportforum zum Ostdeuell gegen die SG Neukölln Berlin gebeten wird – es ist die erste Partie der neuen Spielzeit, die da angepfiffen wird.
Chemnitz stellte die jüngste DWL-Truppe der Liga, allerdings konnten die Aktiven bei den internationalen Titelkämpfen der Junioren in Madrid (Spanien) und Triest (Italien) einiges an internationaler Erfahrung sammeln, zudem spieleten sich in A-B- und C-jugend recht gute Endrunden, wurden mit der A Vierter, und mit der C, sowie Zweiter mit der B im Nationalen Maßstab.
Die Freien Schwimmer Duisburg gastieren zum Auftakt bei den beiden Nord-Vereinen Hannoverscher SV und ETV Hamburg und der SV Blau-Weiß Bochum und der SV Bayer 08 Uerdingen, ebenfalls aus NRW fahren in den Süden der Republik zum Vorjahresvierten SV Nikar Heidelberg, und die Bochumer Damen, die als aktueller Meister wieder einer der zwei Favoriten sind noch dem Fünften Hohenlimburger SV.
Das langjährige nationale Spitzenduo SV Blau-Weiß Bochum und SV Bayer 08 Uerdingen gastiert zum Auftakt am Neckar und mißt sich dort mit dem Vorjahresvierten SV Nikar Heidelberg, der den Abgang von Routinier Viktoria Bujka nach Duisburg verkraften mußte. Die von den DWL-Trainern als Meisterschaftsfavorit „Nummer eins“ gehandelten Uerdinger werden sich unter dem Hallendach des Heidelberger Leistungszentrums vermutlich keine Blöße, allerdings sind die Beobachter zum Saisonauftakt mehr als gespannt, wie sich Titelverteidiger Bochum präsetiert. Der Abonnementsmeister von der Ruhr befindet sich personell im Umbruch, darüber hinaus werden zum Saisonstart weitere personelle Schwächungen vermeldet.
Ein lupenreines Paarkreuzduell wird am Auftaktwochenende im Norden geboten, so dass der erste Spitzenreiter der neuen Saison möglicherweise aus dem dort geforderten Quartett kommt. Hier empfangen der Vorjahresdritte Hannoverscher SV, dieser allerdings mit einigen personellen Änderungen in der Stammformation, und der damals achtplazierte ETV Hamburg die beiden West-Vertreter Hohenlimburger SV und Freie Schwimmer Duisburg, die vor Wochenfrist bereits im Pokalderby ihren Saisonauftakt gehabt haben. Im hannoverschen Sportleistungszentrum und dem wiedereröffneten Hamburger Dulsbergbad gibt es in allen vier Teams zugleich einen Vorgeschmack auf die neue Saison. (WP)
Quelle: Wolfgang Philipps waterpolo-world.com/28.10.2011


















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