Im Turbo-Pokal winkt ein Duell mit dem Serienmeister
DWL, Gruppe B und Turbo-Pokal: 98er gleich doppelt gefordert
Duisburg/Magdeburg/Krefeld. Morgen heißt es wieder “Heimspieltag” für die Wasserballer von Duisburg 98 in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL). Die Männer um Trainer Carsten Jocks empfangen den Vorjahres-Tabellen-Ersten WU Magdeburg im heimischen Schwimmstadion. Das Rahmenprogramm startet ab ca. 17.20 Uhr, ehe um 18 Uhr das Match der Gruppe B angepfiffen wird. Aber auch die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben nach dem Sieg in Laatzen, nun wieder Blut geleckt und wollen im „Pott“ ebenfalls Punkte einfahren.
Auch wenn die 98er nach dem knappen 7:6-Sieg letzten Sonnabend gegen Aufsteiger SGW Rhenania/BW Köln wenige zufriedene Gesichter am Beckenrand ausmachen konnten, so bleibt doch festzuhalten, dass der Duisburger SV 98 nach den ersten zwei Pflichtspielen, zumindest mit die Blick auf Punktausbeute, voll im Soll liegt.
“Dass Spiele, in denen man auf dem Papier als Favorit gilt, oft zu den Schwersten gehören, ist nicht nur im Wasserballsport eine alte Erkenntnis. So verhielt es sich auch gegen den Liganeuling aus Köln. Die Männer aus der Domstadt verstanden es geschickt, das Tempo der Partie zu diktieren und die 98er zu leichten Fehlern zu zwingen.
Hier machte sich dann auch die Tatsache bemerkbar, dass sich bei den Westdeutschen der zahlreichen Ab- und Zugänge noch nicht hundertprozentig eingespielt haben. Dennoch behielt die Mannschaft am Ende gegen einen überraschend starken Aufsteiger die Oberhand. Demzufolge soll nun der nächste Sieg eingefahren werden, ist sich Kapitän Jan Janzen in ziemlich sicher.
Magdeburg zeigte sich nach der Auftaktniederlage gegen Esslingen erholt, lag in Laatzen immer in Führung und gab dieses nie ab. Zudem konnte Jugend-Nationalkeeper Marc Böer, der konstant stark in den 32 Minuten hielt, seinen Magdeburgern mit seinen tollen Paraden zusätzlich Sicherheit vermitteln. Fast logisch dass Böer als „Spieler des Tages“ ausgezeichnet wurde.
Sein erstes DWL-Tor erzielte zudem der 16-jährige Dennis Kohnert, der zudem mit einer engagierten Leistung aufwartete. Doch Trainer Vlad Hagiu bilanzierte auch; “Wir vergaben wieder hektisch unsere Angriffe, schlossen schon nach 15 Sekunden ab.” Und Kapitän Christopher Bott meinte: “Wir hatten nie das Gefühl, dass Laatzen in den nächsten Augenblicken den Ausgleich erzielen könnte”. Aus Sicht der WUM war der Sieg hoch verdeint, nun soll in Duisburg der nächste folgen, so der zuversichtliche Kapitän. Beste Werfer der WUM in Laatzen waren: Butikaschwili (6 Tore), Stelzner (3) und Kuncz (2).
Auf die gilt es also aufzupassen. “Damit wir am Samstag gegen die WU Magdeburg die Punkte vier und fünf einfahren können“, so 98-Kapitän Jan Janzen. Zudem wurde unter der Woche intensiv und konzentriert gearbeitet. Die WU Magdeburg verfügt über starke Einzelspieler und präsentierte sich in den vergangenen Jahren immer als eine Mannschaft in bester körperlicher Verfassung. Trotz der Abgänge einiger Leistungsträger ist mit dem Vorjahresersten der Hauptrunde B aus Sachsen-Anhalt auch in dieser Saison zu rechnen, ist sich Trainer Carsten Jocks sicher.
Am Sonntag geht es im Badezentrum Bockum weiter
Krefeld. Im Turbo-Cup (40. Deutschen Wasserballpokal der Herren) geht es in der 2. Runde, das ist eine Nachholpartie, müssen die 98′er beim linksrheinischen Nachbarn SV Krefeld 72 antreten. Für die einen ist Krefeld ein “Angstgegner”, für die anderen im Duisburger Lager der “Lieblingsgegner” schlechthin.Aufgrund der Vorbereitungsmaßnahmen beider Mannschaften, die zum damaligen Termin am 22. Oktober lieber das Vorbereitungsturnier in Hamm spielten, wurde die Partie durch den Rundenleiter auf diesen Sonntag terminiert.
Die Auslosung 3. Runde, gespielt am 5. Februar, ist bereits erfolgt und bringt Brisanz in das Match: Der Sieger der morgigen empfängt im Achtelfinale die Wasserfreunde Spandau 04 Berlin, den Meister und Pokalsieger aus dem Vorjahr. Ob das eine willkommene Herausforderung für einen der beiden NRW-Vetreter sein kann, wird sich morgen zeigen. Aber gerade im Pokal konnte sich Krefeld meist steigern und hofft auf einen Sieg und den Einzug in Runde 3.
Quelle: (DSV 98)


















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