Bereits dritter C-Meistertitel für Jungs vom OSC Potsdam
DM-Endrunde, Ju C: Silber geht nach Duisburg – Bronze nach Berlin

Das C-Jugendteam des OSC Potsdam feiert den Titel Deutscher Meister 2011, gewonnen von Freitag bis Sonnatg in eigener Halle am Brauhausberg. Foto: privat
Hinter Potsdam kamen der ASC Duisburg (6:4/55:49), die SG Neukölln (5:5/39:47), White Sharks Hannover (4:6/61:62), SV Krefeld 72 (4:6/39:43) und Wasserfreunde Spandau 04 (1:9/46:65) auf den Plätzen ein. Nach 2004 und 2005 hat der OSC nun bereits zum dritten Mal die deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse gewonnen. Insgesamt ist es inzwischen der zehnte nationale Titel im Nachwuchsbereich des Bundesligisten.
„Was das Team am Wochenende geleistet hat, war unglaublich“, macht Trainer André Laube deutlich. „Wir haben uns als die mit Abstand beste Mannschaft präsentiert – ohne Superstars, sondern mit Geschlossenheit.“ Mit Lukas Küppers (16), Ferdinand Korbel, Max Kössler (je 11) und Philipp Boreck (10) schafften gleich vier OSC-Jungs den Sprung in die Top-Ten der Torschützenliste. Potsdams Lions Zeisberg wurde als stärkster Torhüter ausgezeichnet, Boreck zum besten Spieler der Endrunde gekürt.
Diese Auszeichnung verdiente sich Potsdams Kapitän wohl vor allem durch seine starke Leistung im letzten Turnierspiel gegen Duisburg, als der Sieg und damit der Titel nach 2:4-Rückstand im zweiten Viertel wegzuschwimmen drohte. Der beste OSC-Schütze Küppers durfte zu diesem Zeitpunkt nach drei Zeitstrafen nicht mehr eingesetzt werden.
„In dieser Situation haben sich alle noch einmal gesteigert und mehr Verantwortung übernommen“, berichtet Laube. In einer regelrechten Trotzreaktion im dritten Viertel (6:1) setzte sich Potsdam entscheidend auf 9:5 ab und siegte schließlich 12:8 (2:1, 1:3, 6:1, 3:3).
Auch in den übrigen Spielen konnten die Gegner zwar oft lang gegenhalten, mussten sich aber am Ende mit mindestens vier Toren Differenz geschlagen geben. Der OSC bezwang Krefeld 13:9 (1:3, 5:1, 3:3, 4:2), Spandau 12:6 (4:1, 2:2, 3:2, 3:1), Neukölln 10:4 (4:1, 1:2, 2:0, 3:1) und Hannover 15:9 (3:2, 5:3, 4:1, 3:3).
Neben der starken körperlichen Verfassung des OSC-Teams lag der Erfolg vor allem im Umgang mit den „Standardsituationen“. Während Potsdam beide Strafwürfe im Turnier sicher verwandelte, parierten die Torleute Zeisberg und Tobias Knüttel vier der fünf Penaltys. Nach Zeitstrafen gegen den OSC warfen die Gegner zehn Tore bei 33 Möglichkeiten (30 Prozent). Die Überzahlquote der Hausherren lag hingegen bei 57 Prozent (27 von 47).
„Solch ein Erfolg schweißt zusammen“, jubelte Potsdams Bundesliga-Mannschaftskapitän Jacob Drachenberg, der selbst mit dem OSC dreimal deutscher Meister im Nachwuchsbereich wurde. „Genauso haben wir auch angefangen.“ Fast die komplette Männermannschaft des OSC unterstützte sein Jugend-Team von der Tribüne mit lautstarken Fan-Gesängen: „Hier regiert der OSC!“
Deutscher Meister 2011:
Lion Zeisberg, Maximilian Reihs (3), Max Kössler (11), Philipp Boreck (10), Henry Jaeschke (4), Phillip Eckelmann, Frederick Korbel, Lukas Küppers (16), Gabriel Satanovsky (4), Christopher Voigt, Ferdinand Korbel (11), Jona Lieckfeldt (2), Tobias Knüttel, Markus Jotter (1), Thilo Popp
Torschützenliste
1. Struß, Felix, Hannover, 31, 2. Boffen, Ben, Duisburg, 18, 3. Küppers, Lukas, Potsdam, 16, 4. Brauer, Ben, Duisburg, 15, 4. Munz, Leonhard, Krefeld, 15, 6. Fröhle, Connor, Hannover, 12, 7. Moog, Wolf, Spandau Berlin 11, 7. Kössler, Max, Potsdam, 11, 7. Korbel, Ferdinand, Potsdam 11, 10. Zoske, Jan, Neukölln Berlin 10, 10. Boreck, Philipp, Potsdam, 10.
Fairste Mannschaft
SV Krefeld 72 29 Fouls, SG Neukölln Berlin 30, ASC Duisburg 33, OSC Potsdam 38, White Sharks Hannover 40, Wfr. Spandau 04 Berlin 45
All-Star-Team
Struß, Felix (Hannover Bester Torschütze/31), Zeisberg, Lion (Potsdam/Bester Torhüter), Boreck, Philipp (Potsdam/Bester Spieler), Küppers, Lukas (Potsdam), Boffen, Ben (ASC Duisburg), Brauer, Ben (Duisburg), Munz, Leonhard (Krefeld 72)


















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