Vogtländer wollen ganz nach oben in der Tabelle
2. Liga Ost: Plauen reist nach Chemnitz und Dresden
Plauen/Dresden/Chemnitz. Am Wochenende bestreiten die Wasserballer des Schwimm-Vereins „Vogtland“ Plauen die letzten Spiele vor den Weihnachtsferien. An ihrem 4. und 5. Spieltag müssen die Schützlinge von Trainer Jörg Neubauer am Samstag in Chemnitz und am Sonntag in Dresden ins Becken steigen. Das Anschwimmen im Schwimmforum Chemnitz erfolgt am Samstag um 18 Uhr, in der Landeshauptstadt am Sonntag um 10.30 Uhr. Mit einem Doppelsieg könnten die Vogtländer den Sprung an die Spitze einen ganz großen Schritt näher kommen oder ihn gar vollziehen. Chemnitz ist Außenseiter, Dresden in der Halle am Freiberger Platz auf Augenhöhe erwartet.
Die Plauener wollen die Siegesserie aus den letzten drei Begegnungen fortsetzten und ungeschlagen die Tabellenführung übernehmen, doch diese sächsisch-vogtländischen Derbys haben es in sich. Gastgeber Chemnitz steht derzeit auf dem 7. Tabellenplatz, konnte aber nur zwei der letzten fünf Spiele für sich entscheiden.
Plauens Trainer Jörg Neubauer: „Die Mannschaft ist in guter Verfassung. Wir konnten alle drei Spiele gewinnen und sind zuversichtlich. Dennoch stehen uns zwei harte Begegnungen bevor, auch wenn ich die derzeit 13 besten Plauener einsetzen kann.“ Klar sei aber, dass man beide Teams nicht unterschätzen dürfe. In Chemnitz müssen man nicht nur gegen die Gegner gewinnen, sondern auch gegen die zahlreichen, lautstarken Fans. Zwischen Plauen und Chemnitz besteht schon seit Jahren eine gewisse sportliche Rivalität, so dass ein hart umkämpftes Spiel bevorsteht.
Neubauer warnt wohl auch deswegen: „Wir müssen diszipliniert spielen und dürfen uns nicht provozieren lassen, konditionell sind wir eine Klasse besser, wie bereits das Testvorbereitungsturnier an gleicher Stelle gezeigt. Aber wir müssen unsere Chancen auch konsequent nutzen. Gegen Zwickau hatten wir da letzten Samsatg noch Reserven offenbart, zu viele gute Möglichkeiten unkonzentriert verballert.“
Auch einen Tag später wird eine spannende Partie erwartet. Die Landeshauptstädter zählen zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten. Sie überzeugten beispielsweise durch gute Leistungen gegen die Berliner Mannschaften aus Spandau und Neukölln, verloren nur in Brandenburg. Neubauer ist sich sicher: „Die Dresdner gehören zu den Stärksten in der Liga. Wir müssen von Anfang an konzertiert agieren und dürfen uns keine Fehler erlauben.“
Plauen ist als einziges Team der Liga (6:0) noch ungeschlagen. Lediglich die geringere Anzahl an Spielen verhinderte bisher den Sprung an die Tabellenspitze. Aber mit einem Doppelsieg könnten sie dem Sprung an die Spitze einen großen Schritt näher kommen oder ihn gar vollziehen.
Quelle: SVV Plauen (few)


















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