Spandauer mit anvisierten Sieg gegen Novi Sad
Champions-League: Span. Berlin – Novi Sad 9:8 (2:0, 3:1, 2:3, 2:4)
Berlin. Im Letzten Heimspiel der Champions-League-Saison 2011/2012 konnten sich die Wasserfreunde Spandau 04 Berlin verdient gegen den serbischen Vizemeister Vojvodina Novi Sad vor 300 Zuschauern mit 9:8 (2:0; 3:1; 2:3; 2:4) durchsetzen. Auch ohne Marko Stamm und Andreas Schlotterbeck, die krankheitsbedingt ausgefallen sind, holten die Berliner um Tainer Nebojsa Novoselac den wichtigen Sieg um Platz drei in der Gruppenphase. Damit scheint ein Setzplatzt in den Top 16 (Hauptrunde) für den neuen deutschen Meister, egal wer es wird, mehr als realistisch
Der Ergebnis klingt knapper, als die Begegnung wirklich verlaufen ist. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und einem guten Ausnutzen der Überzahlgelegenheiten konnte sich Spandau nach den ersten beiden Vierteln schon mit 5:1 absetzen.
Bis zur Halbzeit ließ die Abwehr der Spandauer so gut wie keine Chance zu. Die wenigen Chancen, die sich für Novi Sad ergaben, konnte Alexander Tchigir und die Mannschaft mit gutem Defensivspiel zunichte machen.
Nach der Halbzeitpause präsentierte sich Novi Sad erheblich aktiver und aggressiver in der Abwehr, so dass sich folgerichtig mehr Chancen ergaben. Die Spieler der Wasserfreude verstanden es aber nach wie vor, in den entscheidenden Phasen die entscheidenden Tore zu machen, so dass Spandau auch nach Ende des 3. Viertels immer noch mit 3 Toren in Front lag.
Auch im letzten Viertel konnte Spandau den serbischen Vertreter immer auf Distanz halten. 15,8 Sekunden vor Schluss gelang Novi Sad dann der Anschluss zum 8:9. Beim anschließenden Ballbesitz ließen die Wasserfreunde Spandau die Uhr runter laufen und schaukelten den wichtigen Sieg nach Hause.
Somit war der erste Sieg der laufenden Champions League Saison perfekt. „Das war ein wichtiger Erfolg, vor allem mit Blick auf die nächste Saison“, meinte Kapitän Marc Politze, der neben Torhüter Alexander Tchigir wieder einer der Besten auf Seiten der Berliner war. Zwei Treffer trug er zum Erfolg bei, je dreimal waren Erik Bukowski und Moritz Oeler erfolgreich, einmal der gut spielende Nachwuchsmann Maurice Jüngling. Allerdings hätte sich „PaPo“, Papa Politze, für die Begegnung, immerhin die letzte internationale des Vereins in der laufenden Saison, „lautstärkere und emotionalere Unterstützung von den Rängen gewünscht“. Immerhinn, so der 34-jährige, spiele man hier Champions League, „und welche Ballsportarten in Berlin können das außer uns schon noch bieten?“
Mit dem Erfolg ist Spandau sicher Dritter der Gruppe B und im Vergleich der besten Gruppen-Dritten vom französischen Meister Marseille, der auch sein fünftes Spiel gegen Italiens Pro Recco verlor, nicht mehr einzuholen, womit der Deutsche Meister – wer immer es sein wird – in der kommenden Saison wieder einen Setzplatzt in den Top 16 (Hauptrunde) bekommt.
Torschützen für Spandau: Erik Bukowski 3, Moritz Oeler 3, Mark Politze 2, Maurice Jüngling 1
Ouelle: Hompage Spandau 04 Berlin: http://www.wasserballhelden.de/ und PR


















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